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Kapitalanlagegesellschaften: Ex-Chef der Göttinger Gruppe verhaftet

Finanzen  

Ex-Chef der Göttinger Gruppe verhaftet

20.07.2007, 18:06 Uhr | dpa/ onWirtschaft, 20.07.2007.2007, t-online.de

Der Mitbegründer der in Verruf geratenen Göttinger Gruppe, Erwin Zacharias, ist in den Niederlanden verhaftet worden. Der wegen Steuerhinterziehung mit internationalem Haftbefehl gesuchte frühere Vorstandsvorsitzende der Securenta AG habe offenbar nach Kanada ausreisen wollen, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Göttingen und bestätigte Medienberichte. Der 59-jährige sei bereits nach Deutschland ausgeliefert worden.#

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Anleger zu Milliarden-Verluste geführt
Der ehemalige Wirtschaftsprofessor gilt als Erfinder der "Secu-Rente", die für Hunderttausende von Anlegern zu Verlusten in Milliardenhöhe geführt hat. Er war Anfang 2006 wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig zu 16 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Geldbuße nicht gezahlt
Als Bewährungsauflage sollte der 59-Jährige 400.000 Euro Geldbuße zahlen, sagte der Gerichtssprecher. Das Geld sei jedoch nicht eingegangen. Zu einem weiteren Gerichtstermin sei er nicht mehr erschienen und untergetaucht. Seither wurde der frühere Konzernchef mit Haftbefehl gesucht.

Bis zu 270.000 Anleger betroffen
Vom Insolvenzverfahren der Göttinger Gruppe und ihrer Haupttochter Securenta sind nach Justizangaben bis zu 270.000 Anleger betroffen. Zusammen haben sie weit mehr als eine Milliarde Euro eingezahlt. Anlegerschützer gehen davon aus, dass dieses Geld vollständig verloren ist. Die Securenta AG hatte Sparern stille Beteiligungen als Altersvorsorge verkauft. Das Insolvenzverfahren gegen die Finanzholding der Göttinger Gruppe und weitere Gesellschaften war im Juni eröffnet worden.

Nicht auf Post geantwortet
Zuletzt hatte die Securenta auf die Post von Anlegern und Anwälten offenbar überhaupt nicht mehr geantwortet. Die Mitarbeiter des Insolvenzverwalters haben nach Angaben eines Justizsprechers säckeweise ungeöffnete Briefe gefunden.

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