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Warnstreiks bei Ferienfliegern LTU und dba

Arbeitskampf  

Warnstreiks bei Ferienfliegern LTU und dba

06.08.2007, 11:22 Uhr | dpa / onWirtschaft, 06.08.2007, t-online.de

Ein zweistündiger Warnstreik hat am Montagmorgen zu Behinderungen im Flugverkehr bei LTU und dba in Düsseldorf und München geführt. Insgesamt waren 2100 LTU-Passagiere auf 15 Flügen Richtung Griechenland, Türkei und Spanien betroffen. Nach LTU-Angaben starteten sieben Flieger in Düsseldorf und drei Maschinen in München mit durchschnittlich zwei Stunden Verspätung. Auch drei dba-Flüge starteten nach Angaben der Pilotenvereinigung Cockpit zu spät. Cockpit hatte zu dem Ausstand zwischen 5.00 bis 7.00 Uhr aufgerufen und diesen als „vollen Erfolg“ gewertet.

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Schwierige Tarifverhandlungen
Hintergrund des Tarifkonflikts sind Neu-Verhandlungen über die von der Arbeitsgeberseite gekündigten Mantel- und Vergütungstarifverträge für das Cockpitpersonal bei dba und LTU. Aufgrund mehrmaliger Eigentümerwechsel, zuletzt an Air Berlin, gestalteten sich die Tarifverhandlungen als schwierig. Bereits im Jahr 2001 hatte die Pilotenschaft zur Sanierung der LTU einen wichtigen Beitrag geleistet. Auch das dba-Cockpitpersonal hatte in der zuletzt schwierigen Unternehmenssituation mit einem deutlichen Gehaltsverzicht zur Sicherung der Fluggesellschaft beigetragen.

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Streik in die frühen Morgenstunden gelegt
Die Pilotenvertreter betonten, sie hätten die Streikmaßnahmen in die frühen Morgenstunden gelegt, um eine anschließende Beförderung aller Fluggäste sicherzustellen. "Alle Fluggäste werden ans Ziel kommen, wenngleich mit Verspätung", sagte Cockpit-Sprecher Markus Kirschnek.

Ergebnis der Urabstimmung erwartet
Am Montagnachmittag erwartet Cockpit das Ergebnis der Urabstimmung bei der zu Air Berlin gehörenden Gesellschaft LTU. Laut Satzung benötigt der Verband die Zustimmung von 70 Prozent der befragten Mitglieder. Bei der dba hatten bereits im März 98 Prozent des Personals in einer Urabstimmung für einen Streik gestimmt. Mit dem Arbeitskampf sei bisher aber gewartet worden, weil das Management ausgetauscht worden war und man auf ein neues Angebot warten wollte, teilte Cockpit weiter mit.

Verbesserte Angebot vorgelegt
Am Freitag war nach mehrwöchiger Funkstille wieder Bewegung in den Tarifkonflikt bei LTU gekommen. Bei einer neuen Verhandlungsrunde habe die Geschäftsführung für die rund 400 Piloten ein verbessertes Angebot vorgelegt. Zu den Details machten beide Seiten keine Angaben.

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