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Auch BayernLB prüft Übernahme der WestLB


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Auch BayernLB prüft Übernahme der WestLB

01.09.2007, 14:08 Uhr | dpa, t-online.de

Die bayerische Landesbank prüft nach Informationen der "Wirtschaftswoche" aus dem Management eine Übernahme der angeschlagenen WestLB. Wie das Magazin erfuhr, wird intern im Vorstand über eine Fusion diskutiert, weil sich die BayernLB durch den Expansionskurs der baden-württembergischen Landesbank LBBW unter Druck sieht.



Bayern sehen sich im Zugzwang
Hochrangige BayernLB-Manager sagten der "Wirtschaftswoche", die BayernLB müsse handeln, und zwar jetzt. Sie solle selbst zukaufen, fordern hochrangige Manager. Die BayernLB werde sich aktiv am Konsolidierungsprozess beteiligen, sagte ein hochrangiger Insider dem Magazin. Der Kauf der WestLB werde auf Vorstandsebene geprüft auch wenn es noch nicht zu konkreten Verhandlungen der Eigentümer gekommen sei. Ein Sprecher der BayernLB wollte die Sache nicht kommentieren.

Sparkassen für Fusion von LBBW und WestLB
Der Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, plädiert unterdessen für eine Fusion der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und der WestLB. Haasis sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel": "Düsseldorf und Stuttgart würden sich geradezu ideal ergänzen". Beide Bundesländer seien sehr industriestark, doch während die LBBW ihre große Stärke in der Betreuung des Mittelstandes im In- und Ausland habe, hätte die WestLB im Investmentbanking "mehr Power entwickelt".

Neuer Name für neue Bank
Zu den Bedenken des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) gegen den Zusammenschluss sagte Haasis, es gehe ja "nicht um eine Übernahme, sondern um die Gründung einer neuen Bank, die aus meiner Sicht auch einen neuen Namen bekommen sollte". Klar müsse zudem sein, "dass es in Zukunft zwei Schwerpunkte geben müsse: Stuttgart und Düsseldorf. Sonst kommt es nicht zustande". Rüttgers befürchtet bei einem Zusammenschluss beider Banken, dass die Interessen des Finanzplatzes Düsseldorf zu kurz kämen.

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