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Kurse weltweit wieder auf Talfahrt

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Kurse weltweit wieder auf Talfahrt

29.08.2007, 10:03 Uhr | dpa/ onWirtschaft, mmr, 29.08.2007, t-online.de

Der Dow Jones gibt den Börsen-Takt vor, Nikkei, Hang Seng und DAX folgen. Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch nach dem Kurseinbruch an der Wall Street deutliche Verluste erlitten. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte brach zeitweise um mehr als 400 Punkte ein. Zum Schluss notierte Asiens wichtigstes Börsenbarometer noch 1,7 Prozent im Minus bei 16.012 Punkten. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor 1,7 Prozent. In Deutschland begann der Handel ebenfalls mit sinkenden Notierungen. Der DAX rutschte um rund ein Prozent auf 7355 Punkte, erholt sich dann aber ein wenig.

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Dow Jones verlor zwei Prozent
Die US-Börsen haben am Vortag deutlich nachgegeben. Nach der Veröffentlichung des US-Notenbank-Protokolls von der jüngsten Sitzung weiteten die Indizes ihre Kursverluste aus. Börsianern zufolge zeigten sich Marktteilnehmer enttäuscht über das Ausbleiben eines klaren Signals der Fed in Richtung einer Leitzinssenkung. Gleichzeitig seien sie weiter beunruhigt gewesen, ob sich die Turbulenzen am Finanzmarkt auf die Wirtschaft auswirkten. Der Dow Jones Index gab satte 2,1 Prozent oder 280 Punkte auf 13.041 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse NASDAQ verlor 2,4 Prozent und schloss bei 2500 Zählern. Der breit gefasste S&P 500 fiel auf 1432 Punkte, ein Minus von 2,4 Prozent.

State Street stark in Risiko-Papieren engagiert
Zu den größeren Verlierern im S&P-500-Index gehörten die Aktien von State Street. Die Papiere der Investmentbank sanken um 4,3 Prozent auf 61,16 Dollar. Die Bostoner Bank ist laut einem Pressebericht mit einem zweistelligen Milliardenbetrag bei den in der Vergangenheit in Verruf geratenen Asset Backed Commercial Papers engagiert. Das Institut habe insgesamt 22 Milliarden Dollar in mindestens sechs außerhalb der Bilanz geführten Zweckgesellschaften (conduits) untergebracht, schrieb die englische Zeitung "The Times".

GfK-Verbraucherstimmung -

Verbraucherstimmung in Deutschland gesunken
In Deutschland wird der Markt zusätzlich belastet durch ein überraschend stark gesunkenes Konsumklima. Die Turbulenzen auf den Finanzmärkten hätten dafür gesorgt, dass die Bürger die Konjunktur skeptischer beurteilten als zuletzt, berichtete das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch in Nürnberg. Auch die Preissteigerungen für Milchprodukte und Backwaren würden von immer mehr Verbrauchern als Gefahr für die Kaufkraft betrachtet. Der Indikator für das Konsumklima sinkt von 8,5 Punkten im August auf 7,6 Punkte im September. Die günstige Arbeitsmarktlage könnte aber nach GfK-Einschätzung dazu führen, dass das Konsumklima den Aufwärtstrend der vergangenen Monate wieder aufnehmen wird.
Im DAX dürften im späteren Verlauf vor allem DaimlerChrysler mit den endgültigen Quartalszahlen Beachtung finden

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