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Computerindustrie: IBM mit starkem Dienstleistungsgeschäft


IT-Branche  

IBM mit starkem Dienstleistungsgeschäft

17.10.2007, 18:24 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Der amerikanische Computerkonzern IBM hat im dritten Quartal mit Hilfe des ausgezeichneten Dienstleistungsgeschäfts seinen Gewinn um 6,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) erhöht. Dagegen gab es bei Computern und anderer Hardware einen unerwarteten Umsatzrückgang. Das Softwaregeschäft wies nicht zuletzt wegen Milliarden-Akquisitionen der vergangenen Jahre einen kräftigen Umsatzanstieg auf.

Dienstleistungsgeschäft größte Sparte
IBM-Konzernchef Samuel J. Palmisano hatte sich von Hardware- Sparten wie Personal Computer und Drucker getrennt. Er hatte dafür in großem Stil Software-Firmen zugekauft, da dies ein lukrativeres Geschäft ist. Außerdem baute er das Dienstleistungsgeschäft zur mit Abstand größten IBM-Sparte aus.



Schwacher Dollar hilft IBM
Der IBM-Gewinn pro Aktie erhöhte sich im Juli-September-Abschnitt auf 1,68 (Vorjahr: 1,45) Dollar, teilte die International Business Machines Corporation nach Börsenschluss in Armonk (US-Bundesstaat New York) mit. Der Quartalsumsatz stieg um 6,6 Prozent auf 24,1 Milliarden Dollar. Der schwache Dollar half IBM angesichts des starken Auslandsgeschäfts. Ohne Wechselkursveränderungen wäre der Umsatz nur um drei Prozent gestiegen.

Umsatz in Südamerika deutlich gestiegen
IBM erhöhte den Umsatz in Nord- und Südamerika um vier Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. In der Region Europa/Naher Osten/Afrika legte IBM um elf Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar zu, doch betrug die Zuwachsrate auf wechselkursbereinigter Basis nur vier Prozent. IBM steigerte den Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum um neun Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Das Geschäft mit Fremdherstellern fiel um zwölf Prozent auf 890 Millionen Dollar.

Geschäftsbereiche laufen auf Hochtouren
Das globale Dienstleistungsgeschäft lief in allen Regionen und Geschäftsbereichen auf Hochtouren und legte um 14 Prozent zu. Dabei steigerte IBM den Umsatz der Technologie-Dienstleistungssparte um 12,8 Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar, während es bei Geschäftsdienstleistungen einen Zuwachs von 15,9 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar gab. Der Dienstleistungsbereich verbuchte im Juli- September-Abschnitt einen Auftragseingang von 11,8 Milliarden Dollar. Hierdurch erhöhte sich der Auftragsbestand innerhalb von Jahresfrist um sieben auf 116 Milliarden Dollar.

Hardware-Umsatz gesunken
Der Hardware-Umsatz fiel um zehn Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Schließt man die Abgabe des Druckergeschäfts aus, gab es dort einen Umsatzrückgang von sechs Prozent. Der Software-Umsatz erhöhte sich um sieben Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar. IBM verdiente in den den ersten neun Monaten dieses Jahres 6,5 (6,0) Milliarden Dollar oder 4,42 (3,81) Dollar je Aktie und setzte 69,9 (65,2) Milliarden Dollar um.

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