Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Chiphersteller: Intel legt im dritten Quartal deutlich zu


Quartalszahlen  

Chiphersteller Intel legt deutlich zu

17.10.2007, 12:13 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Der Chiphersteller Intel hat im dritten Quartal Umsatz und Gewinn stärker als erwartet gesteigert und darauf seine Jahresprognose geändert. Der Gewinn je Aktie (EPS) sei im Vergleich zum Vorjahresquartal von 22 US-Cent auf 31 Cent gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Analysten rechneten im Vorfeld im Schnitt mit 30 Cent je Anteil. Der Umsatz kletterte von 8,74 auf 10,1 Milliarden Dollar, während Branchenexperten 9,61 Milliarden erwartet hatten.

Gewinnsteigerung um 43 Prozent
Der Überschuss kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 43 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen befand sich weiterhin in einem harten Konkurrenzkampf mit seinem Hauptrivalen Advanced Micro Devices (AMD). Dadurch stagnierten die Chippreise, doch brachten das höhere Absatzvolumen, ein beträchtlicher Stellenabbau und andere Sparmaßnahmen trotzdem einen deutlichen Anstieg der Bruttogewinnmarge auf 52,4 (46,9) Prozent.



Intel-Chef zuversichtlich
Intel-Chef Paul Otellini verwies auf die starke Produktpalette, die steigende Globalnachfrage und die Sparaktionen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich die positive Geschäftsentwicklung im vierten Quartal fortsetzen werde. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einer Bruttomarge zwischen 51 und 53 Prozent. Zuvor waren 51 Prozent "plus oder minus einige wenige Punkte" in Aussicht gestellt worden. Für das vierte Quartal geht der Chiphersteller von einer Marge von 57 Prozent "plus oder minus einige Punkte" aus. Der Umsatz soll im vierten Quartal zwischen 10,5 und 11,1 Milliarden Dollar liegen.

Neue Technologieansätze
Allerdings bewege sich Intel in einem Wettbewerbsumfeld, das durch einen hohen Kostenanteil charakterisiert sei, der kurzfristig nur schwer zu reduzieren sei, hieß es weiter. Preisdruck und Nachfrage seien kaum vorherzusagen. Darüber hinaus sei Intel in einer Übergangsphase zu seiner neuen Generation, die auf der Technologie von 45-nm-Chips basiert. Umsatz und Bruttomargen würden vom Zeitpunkt der Einführung sowie von Nachfrage und Akzeptanz der neuen Produkte beeinflusst.


Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal