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TUI: Russischer Milliardär will 20 Prozent vom Touristik-Konzern


Touristik  

Russischer Milliardär will 20 Prozent von TUI

21.11.2007, 10:24 Uhr | dpa-AFX / T-Online, t-online.de

Der russische Milliardär Alexej Mordaschow  (Foto: Reuters)Der russische Milliardär Alexej Mordaschow (Foto: Reuters) Der russische Stahlmilliardär Alexej Mordaschow erwägt laut einem Pressebericht eine Aufstockung seines derzeit dreiprozentigen Anteils am Reise- und Schifffahrtskonzern TUI. Angeblich strebe er eine Beteiligung von 20 Prozent an, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Damit würde Mordaschow zum mit Abstand größten Einzelaktionär der TUI werden. Das Unternehmen war zunächst zu keiner Stellungnahme bereit.

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Investition in Milliardenhöhe
Gemessen am aktuellen Börsenwert der TUI müsste Mordaschow insgesamt knapp eine Milliarde Euro investieren, um ein Fünftel der Aktien zu kaufen. Die Finanzierung, darauf weist die Zeitung hin, dürfte für ihn aber kein Problem sein. Der Stahlmagnat gilt als einer der reichsten Männer Russlands. Er ist Mehrheitseigentümer und Vorstandvorsitzender von Severstal, des größten russischen Stahlherstellers, der 22 Milliarden Dollar wert ist.



Rückendeckung für TUI-Chef
Der 3-Prozent-Einstieg Mordaschows war mit TUI-Chef Michael Frenzel abgestimmt. Die Beteiligung sei der erste Schritt zu einer strategischen Partnerschaft und unterstütze den gegenwärtigen Kurs des TUI-Managements, hatten beide Seiten am Montag mitgeteilt. Frenzel hatte erklärt, die neue Verbindung markiere einen Meilenstein in der Unternehmens-Entwicklung und eröffne neue Möglichkeiten auf dem russischen Markt. Mordaschow hatte gesagt, er glaube an die Tourismusindustrie, die insbesondere in Russland jedes Jahr kräftig wachse.

Frenzel wieder auf Kurs
Mit der neuen Beteiligung kann Frenzel seine Strategie absichern, die in der Vergangenheit immer wieder wegen einer schwachen Kursentwicklung der Aktie bei Finanzinvestoren unter Beschuss geraten war. Kapitalanleger fordern unter anderem eine Zerschlagung des Konzerns in seine beiden Sparten Reise und Schifffahrt. Zuletzt hatte der US-Investor Guy Wyser-Pratte Frenzel ins Visier genommen. Er war mit 1 Prozent Beteiligung eingestiegen und ist seitdem auf der Suche nach Verbündeten für einen Vorstoß zur Ablösung des TUI-Chefs.

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