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Luftfahrt  

Airbus: Sarkozy-Besuch bringt Großauftrag aus China

26.11.2007, 15:50 Uhr | dpa / T-Online

Airbus-Mitarbeiterin schraubt an einer Tragfläche (Quelle: dpa)Airbus-Mitarbeiterin schraubt an einer Tragfläche Gute Nachrichten für Airbus Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hat bei seinem ersten Besuch in China Aufträge für über zwölf Milliarden Euro abgeschlossen. Dabei handelt sich um den größten Auftrag aus Asien in der Airbus-Geschichte. Überdies will der Luftfahrtriese Teile der Produktion des neuen A350 ins Reich der Mitte vergeben.
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China bestellt 160 Maschinen
In Gegenwart von Sarkozy und dem chinesischen Staatschef Hu Jintao besiegelte Airbus die Lieferung von 160 Airbus-Flugzeugen der A320- und A330-Familien. Ein Firmensprecher gab den Listenpreis mit 17,4 Milliarden US-Dollar (11,7 Milliarden Euro) an. Die staatliche Importgesellschaft für die Luftfahrtindustrie Chinas wird dabei 150 Flugzeuge übernehmen. Darunter befinden sich 110 Maschinen des Typs A320-Familie für die Kurz- und Mittelstrecke sowie 40 A330-Flugzeuge für die Langstrecke. Die Flugzeuge sind noch keiner chinesischen Airline zugeteilt. Die China Southern Airlines übernimmt weitere zehn A330-Maschinen.

Gemeinschaftsunternehmen soll Verbundwerkstoffe für A350 liefern
Neben dem Kauf der Maschinen vereinbarten beide Partner einen Teil der A350-Fertigung nach China zu vergeben. Eine entsprechende Absichtserklärung sei am Rande des China-Besuchs von Sarkozy mit der zuständigen Behörde NDRC unterzeichnet worden, teilte Airbus mit. Demnach sollen fünf Prozent des Rumpfes von chinesischen Firmen hergestellt werden. Vereinbart wurde auch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, das vom ersten Quartal 2009 an Verbundwerkstoffe für das neue Flugzeug liefern soll. Airbus hat im boomenden Luftverkehrsmarkt China bereits im Mai mit dem Bau einer Anlage zur Fertigung des A320 begonnen, die 2009 den Betrieb aufnehmen soll und ab 2012 vier Maschinen pro Monat fertig stellen soll.

Dollar-Schwäche macht Airbus zu schaffen
Unterdessen macht die anhaltende Dollarschwäche dem Luftfahrtkonzern weiter zu schaffen (vgl. EUR/USD). Laut dem Chef des Airbus-Mutterkonzerns EADS, Louis Gallois, plant Airbus Teile der Produktion in die USA zu verlagern. Politiker wie der SPD-Verkehrsexperte Uwe Beckmeyer und der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Rainer Brüderle sprechen sich für die Abrechnung der Airbus-Maschinen in Euro aus. Airbus selbst sieht hingegen diese Möglichkeit aufgrund des Wettbewerbsdrucks durch den Konkurrenten Boeing nicht gegeben.


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