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Springer will sich von ProSiebenSat1 trennen


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Springer will sich von ProSiebenSat1 trennen

11.12.2007, 10:11 Uhr | AFP / dpa-AFX / T-Online, t-online.de

Satellitenempfangsanlagen von ProSieben und Sat.1 (Foto: dpa)Satellitenempfangsanlagen von ProSieben und Sat.1 (Foto: dpa) Der Axel Springer Verlag will seine Anteile an ProSiebenSat1 nun doch verkaufen. Das Unternehmen habe sich mit den Investoren Kohlberg, Kravis and Roberts (KKR) und Permira auf einen Verkauf des Zwölf-Prozent-Anteils an der Sendergruppe geeinigt, teilte Springer mit. #

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Deal über mehr als eine halbe Milliarde Euro
KKR und Permira, die bereits die Mehrheit an ProSiebenSat1 halten, zahlen pro Aktie knapp 20 Euro, was über eine halbe Milliarde Euro in die Kassen von Springer spülen wird. Der Verkauf muss allerdings noch durch die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) genehmigt werden.

Kein Zusammenhang mit PIN-Thema
Der Zeitpunkt für den Verkauf sei günstig, der angestrebte Preis attraktiv, sagte Springer-Sprecherin Edda Fels. Einen Zusammenhang zwischen dem Aktienverkauf und der anstehenden Entscheidung zur Zukunft des Briefzustellers PIN Group, an dem der Medienkonzern die Mehrheit hält, gebe es nicht, betonte Fels. "Das hat nichts miteinander zu tun". Der Gewinn aus dem Aktienverkauf werde erst 2008 zu Buche schlagen.

Vollständige Übernahme gescheitert
Springer hatte im vergangenen Jahr versucht, selbst ProSiebenSat1 vollkommen zu übernehmen. Dies hatte das Kartellamt allerdings untersagt. Der damalige Mehrheitseigner der Sendergruppe, der US-Milliardär Haim Saban, verkaufte seine Anteile daraufhin an den US-Fonds KKR und die britische Permira.

Preis unter Januar-Angebot
Diese versuchten bereits zu Beginn des Jahres, das Unternehmen mit einem Übernahmeangebot vollständig zu übernehmen, scheiterten zu diesem Zeitpunkt aber an Springer. Der nun an Springer gezahlte Preis liegt deutlich unter dem Gebot von Januar. Permira und KKR gehören zu den weltgrößen Private-Equity-Firmen und sind auf Übernahme, Umbau und Wiederverkauf von Unternehmen spezialisiert.

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