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PIN-Chef Thiel prüft Übernahme der PIN Group

11.12.2007, 11:23 Uhr | dpa/ T-Online, t-online.de

Der Vorstandschef der Pin Group Günter Thiel (Foto: dpa)Der Vorstandschef der Pin Group Günter Thiel (Foto: dpa) Der Vorstandschef des Post-Konkurrenten PIN Group, Günter Thiel, will einem Zeitungsbericht zufolge bei einem Rückzug des Axel-Springer- Verlages selber das Unternehmen übernehmen. "Wenn Springer aussteigen sollte, würden wir eine Übernahme des Unternehmens durch das Management anstreben", sagte Thiel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Hilfe dabei könnten Finanzinvestoren leisten. "Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist intakt", bekräftigte Thiel, dem über die Beteiligungsgesellschaft Rosalia bereits 10 Prozent an PIN gehören.

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Springer will Druck auf Mitgesellschafter ausüben
Vergangene Woche hatte PIN die Entlassung von fast 900 der rund 9000 Beschäftigten angekündigt und dies mit der der geplanten Einführung eines Mindestlohns von 9,80 Euro pro Stunde für Briefträger begründet. Am Montag stellte der Mehrheitsgesellschafter Springer noch einmal Finanzmittel zur Verfügung, um laufende Kosten wie Löhne zahlen zu können. Der Aufsichtsrat habe sich sehr verärgert über die Haltung der Mitgesellschafter gezeigt, keine weiteren Finanzmittel bereitzustellen, hieß es. An PIN sind unter anderem die Verlage Holtzbrinck und DuMont beteiligt. Trotz der Weigerung will Springer aber weiter Druck auf die Mitgesellschafter ausüben.

Bundesrats-Entscheidung am Freitag
Der PIN-Mehrheitsaktionär Springer hatte angesichts des kürzlich von der Koalition beschlossenen Mindestlohns mit der Insolvenz des Unternehmens gedroht. Offenbar ist der Verlag nicht bereit, weiter die Verluste des Post-Konkurrenten zu tragen, bei dem schon ohne Mindestlohn in diesem Jahr rund 55 Millionen Euro Verlust erwartet werden. Mit der endgültigen Entscheidung über das Schicksal der PIN Group will Springer nach Informationen aus Branchenkreisen noch den Bundesrats-Beschluss zum Post-Mindestlohn am 20. Dezember abwarten.

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