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EU-Umweltpolitik: Autoherstellern drohen angeblich Strafen in Milliardenhöhe


EU-Kommission  

Streit über Strafen für umweltschädliche Autos

13.12.2007, 11:20 Uhr | dpa

Von 2012 an sollen Neuwagen in der EU höchsten 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen. (Quelle: dpa)Von 2012 an sollen Neuwagen in der EU höchsten 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen. (Quelle: dpa) Autoherstellern drohen in Europa angeblich Strafen in Milliardenhöhe, wenn ihre Fahrzeuge beim Abgas-Ausstoß gegen EU-Klimaschutz-Vorgaben verstoßen. Das schreiben übereinstimmend die "Financial Times Deutschland" (FTD) und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
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Streit um Höhe der Strafen
Hinter den Kulissen ringe die Kommission noch um die genaue Höhe der Strafen, berichtete die "FTD". EU-Umweltkommissar Stavros Dimas will nach Informationen der Zeitung die Autobauer mit empfindlichen Strafen zwingen, die EU-Vorgaben einzuhalten. Der deutsche Industrie-Kommissar Günter Verheugen warne hingegen davor, den Konzernen unzumutbare Kosten aufzubürden.

EU-Kommissar Dimas für empfindliche Strafen
Von 2012 an sollen Neuwagen in der EU höchsten 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen. Vor allem die deutschen Hersteller mit ihren besonders schweren Fahrzeugen würden Schwierigkeiten haben, diese Vorgabe zu erfüllen. Bei dem Dimas-Modell müssten die Hersteller schon bei einer Überschreitung um wenige Gramm insgesamt mehrere Milliarden Euro zahlen.

Verheugen warnt vor unzumutbaren Auflagen
Für jedes Gramm und pro verkauftem Auto will Dimas nach Informationen der FAZ die Konzerne mit 95 Euro zur Kasse bitten. Sollten die Autobauer 2012 wie erwartet nur 140 statt der geforderten 130 Gramm CO2-Ausstoß erreichen, läge die Strafe bei 12,5 Milliarden Euro im Jahr. Das entspräche nach den Berechnungen der Kommission drei Vierteln der Gewinne der Hersteller. Verheugen wolle den Konzernen hingegen lediglich eine Strafe von 25 Euro pro zu viel ausgestoßenem Gramm CO2 auferlegen, schreibt die FTD.

Konkrete Vorschläge kurz vor Weihnachten
Kommissions-Präsident José Manuel Barroso hatte Ende November bereits Strafzahlungen für wenig umweltbewusste Autobauer angedroht. Mitte kommender Woche will die Kommission konkrete Vorschläge vorlegen, wie die geplanten CO2-Grenzen durchgesetzt werden sollen. Bis dahin müssen sich die Kommissare auch über die Strafen für Abgas-Sünder einigen.

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