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Siemens: Aktionärsschützer düpieren Vorstand und Aufsichtsrat


Siemens  

Kleinanleger düpieren Siemens-Spitze

02.01.2008, 12:48 Uhr | Financial Times/T-Online, t-online.de

Siemens-Gebäude (Foto: dpa)Siemens-Gebäude (Foto: dpa) Die Korruptionsaffäre bringt Siemens erneut Ärger ein: Die beiden größten deutschen Aktionärs-Schutzvereinigungen planen, Vorstand und Aufsichtsrat bei der kommenden Hauptversammlung nicht zu entlasten.#

Videobericht -

Bislang nur Zwischenergebnisse
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) will bei dem Aktionärstreffen am 24. Januar einen Gegenantrag stellen, nach dem die Entlastung der beiden obersten Konzerngremien vertagt werden soll. Die Aktionärsschützer begründen ihr Vorhaben damit, dass die zur Aufdeckung von Korruptionszahlungen beauftragte US-Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton bislang nur Zwischenergebnisse vorgelegt habe. "So lange man keine abschließende Klarheit hat, tut es keine Not, direkt für eine Entlastung zu votieren", sagte etwa DSW-Geschäftsführer Carsten Heise der Financial Times Deutschland.



Erneut Ärger
Damit zeichnet sich ein erneuter Konflikt zwischen Aktionärsschützern und der Siemens-Verwaltung ab. Nach den Vorschlägen des Vorstands unter Chef Peter Löscher und des Aufsichtsrates unter Vorsitz von Gerhard Cromme sollen die beiden Gremien für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr in Einzelabstimmungen entlastet werden.

Feldmayer Entlastung soll vertagt werden
Nur die Entlastung des Vorstands Johannes Feldmayer soll vertagt werden. Feldmayer saß zeitweilig in Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs der Untreue im Zusammenhang mit Zahlungen an die Arbeitnehmerorganisation AUB. Eine Nichtentlastung hätte zwar keine unmittelbaren rechtlichen Konsequenzen für die Betroffenen. Sie käme aber einer moralischen Ohrfeige gleich. Bereits bei der Hauptversammlung vor einem Jahr hatte es mehrere Gegenanträge für eine Nichtentlastung wegen Bestechungsvorwürfen gegeben.

Keine Entlastung der Spitzen
Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) will dieses Mal voraussichtlich direkt gegen die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmen, sagte Vorstand Harald Petersen auf Anfrage. "Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, auch eine Vertagung der Entlastung ist möglich", sagte der Rechtsanwalt. "Bei der Höhe der bisher aufgedeckten dubiosen Zahlungen ist es unwahrscheinlich, dass der Vorstand bei einem funktionierenden Compliance-System keine Kenntnis hatte." Unter Compliance versteht man den Verhaltenskodex für integres Handeln. Auch der Verein der Siemens-Belegschaftsaktionäre spricht sich gegen die Entlastung des alten Vorstands und Aufsichtsrates aus.

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Siemens - Der Skandal im Überblick

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