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Apple entgeht Wettbewerbsverfahren


Einheitspreise  

Apple entgeht Wettbewerbsverfahren

09.01.2008, 14:20 Uhr | AFP / T-Online, t-online.de

Eingang des Apple-Shops in New York (Foto: dpa)Eingang des Apple-Shops in New York (Foto: dpa) Der Computerhersteller Apple gleicht seine Preise für den eigenen Musikshop iTunes europaweit an. Mit dieser Maßnahme entgeht Apple einem Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission, die dem Konzern wettbewerbswidriges Verhalten vorwirft. Die Vereinheitlichung der Preise soll innerhalb von sechs Monaten vollzogen werden. Nach der Zusage stellte die Kommission die laufenden Ermittlungen gegen Apple ein.
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Keine Absprachen mit Musikproduzenten
Die Ermittlungen waren 2005 von einer britischen Verbraucherorganisation ausgelöst worden, die sich über die höheren Preise bei iTunes in Großbritannien in Vergleich zu anderen EU-Staaten beklagte. Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes begrüßte die Ankündigung von Apple: "Wir sind für alle Lösungen, die es den Verbrauchern erlauben, beim herunterladen von Musik von einem wirklichen Binnenmarkt zu profitieren." Die Kommission habe sich davon überzeugt, dass es zwischen den großen Musikproduzenten und Apple keine Vereinbarung über die Organisation des iTunes-Marktes gegeben habe. Solche Absprachen hatte die Kommission zunächst vermutet. Apple habe die Kommission davon überzeugt, dass die Struktur des Online-Angebotes vielmehr durch unterschiedliche Regelungen des Urheberrechts beeinflusst werde.

Kauf nur über länderspezifische Seiten
Bei iTunes kann Musik nur auf länderspezifischen Internet-Seiten gekauft werden. So kann beispielsweise mit einer britischen Kreditkarte nicht auf einer belgischen iTunes-Seite bezahlt werden. Nach Feststellungen der EU-Kommission lag der Preis für ein Musikstück in Großbritannien um 18 Prozent höher als im Gebiet der Euro-Zone. In Dänemark war es noch ein Unterschied von acht Prozent. Die Kommission erklärte, sie sei nach wie vor dafür, dass die Kunden das iTunes-Angebot ohne Einschränkungen benutzen könnten. Allerdings müsse sie anerkennen, dass Lizenzpraktiken von Musikproduktionsfirmen und Urheberrechtsorganisationen es für iTunes "schwierig" machten, die iTunes-Internetläden für Verbraucher der gesamten EU zugänglich zu machen.

Bußgeld in Millionenhöhe angedroht
Für den Fall, dass die EU-Kommission Apple einer Marktabschottung zum Schaden von Kunden und Verbrauchern für schuldig befunden hätte, hätte ein Bußgeld in Höhe bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes gedroht.

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