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Otto verzeichnet bei Versandhandel Umsatzrückgang


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Otto verzeichnet bei Versandhandel Umsatzrückgang

14.01.2008, 16:46 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Otto Group Zentrale Hamburg ( Foto: ddp)Otto Group Zentrale Hamburg ( Foto: ddp) Der Versandhändler Otto hat den schleppenden privaten Konsum in Deutschland zu spüren bekommen und wird für das Geschäftsjahr 2007/08 hierzulande einen Rückgang verzeichnen. Er werde prozentual im niedrigen einstelligen Bereich liegen, kündigten Vorstandsmitglieder in Hamburg an. Im Vorjahr setzte der Otto-Versand in Deutschland 1,8 Milliarden Euro um. Sein Ergebnis werde etwa auf Vorjahresniveau liegen. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer Anfang 2007 habe Bremsspuren bis in die zweite Jahreshälfte hinterlassen; der konjunkturelle Aufschwung sei nicht bei den Kunden angekommen. Konkrete Zahlen sollen im März veröffentlicht werden.

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Bar Rafaeli neues Titelmodel
Bei der weltweit operierenden Otto Group mit mehr als 15 Milliarden Euro Umsatz werden die Erlöse prozentual einstellig steigen, berichtete der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Otto Group, Rainer Hillebrand. Er stellte erstmals eine Jahreskampagne statt saisonaler Produktbotschaften vor. Unter dem Motto "Mission Farbe" und dem Leitspruch "Mode an die Macht" sollen der "triste Alltag" und die Zurückhaltung beim Konsum aufgebrochen werden. Als "Botschafterin" und neuen Titelstar dafür hat Otto das israelische Model Bar Refaeli gewonnen. Bekleidung bringt rund 40 Prozent des Umsatzes ein.

Mehr Umsatz mit Online-Shopping
Der elektronische Handel (E-Commerce) sei mit zweistelligen Wachstumsraten Treiber und Herausforderung des Geschäfts, sagte Hillebrand. Rund 40 Prozent des Umsatzvolumens würden mittlerweile online erzielt, vor einem Jahr waren es 30 Prozent. 2008 will Otto den Fokus darauf legen, mehr "Emotionalität und Erlebnisvielfalt" über die Vertriebskanäle zu transportieren, um den Kunden im Netz beispielsweise über Mitmach-Aktionen und Erfahrungsaustausch noch stärker einzubinden.


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