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Nokia-Werksschließung: Die Hoffnung stirbt zuletzt


Werksschließung  

Hoffnung für Nokia-Werk?

29.01.2008, 08:32 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Bochumer Nokia-Werk (Foto: dpa)Bochumer Nokia-Werk (Foto: dpa) Im Fall Nokia erreichen die von der Schließung des Werks betroffenen Mitarbeiter widersprüchliche Informationen. Laut einem Bericht in der "Rheinischen Post" besteht doch noch Hoffnung für den Erhalt der Arbeitsplätze. Zusätzliche Investitionen könnten das bedrohte Werk Bochum retten. Allerdings hat Nokia diesen Pressebericht mittlerweile zurückgewiesen. Immerhin stellte Nokia den Erhalt von rund 200 Jobs in der Forschung in Aussicht, sofern dieser Werksteil einen Käufer findet.

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Gleiche Produktivität wie Werk in Rumänien
Mit einer Einmal-Investition von 14,3 Millionen Euro könnte die Kapazität des von der Schließung bedrohten Bochumer Nokia-Werkes nach einem Bericht der Rheinische Post ohne zusätzliche Mitarbeiter verdoppelt werden. Wie das Blatt berichtet, geht dies aus einem internen Konzeptpapier hervor, an dem die Bochumer Nokia-Belegschaft schon seit einem Jahr gemeinsam mit dem örtlichen Management gearbeitet habe. Mit der Verdopplung der Kapazität hätte das Bochumer Werk die Produktivität des neuen Nokia- Werkes in Rumänien erreicht, zu dessen Gunsten Bochum geschlossen werden soll.

 

Testlinie für das Bochumer Werk
Außerdem wird nach Informationen der Zeitung darüber diskutiert, ob in Bochum eine Testlinie aufrechterhalten werden kann, an der bis zu 100 Nokia-Beschäftigte die Montage neuer Telefon-Modelle prüfen sollen. Diese Testlinie soll Gesprächsgegenstand des Arbeitskreises sein, in dem Mitglieder der Landesregierung und das Management des Handyherstellers nach Lösungen für die Mitarbeiter des Bochumer Werkes suchen wollen, berichtet die Rheinische Post.

Inder an Forschungs- und Entwicklungsabteilung interessiert
Nokia reagierte derweil skeptisch auf den Pressebericht. Unternehmenssprecherin Arja Suominen sagte in Helsinki: "Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, dass irgendwelche neuen Fakten auftauchen, die ein Umdenken bei uns zur Folge haben könnten." Allerdings sagte sie, dass Nokia in Verhandlungen mit dem indisch-finnischen Unternehmen Sasken Technologies über eine Übernahme der Bochumer Forschungs- und Entwicklungsabteilung Adaption Software stehe. Betroffen seien 40 Arbeitsplätze. Dies war bereits bei der ersten Ankündigung der Schließungspläne am 15. Januar öffentlich mitgeteilt worden. Möglicherweise über 200 derzeitige Nokia-Mitarbeiter könnten ihren Arbeitsplatz bei einem erfolgreichen Abschluss von Verhandlungen über den Verkauf des Bereichs Automotive Business behalten. Hier werde mit einem ehemaligen Nokia-Bereichsleiter und der Beteiligungsgesellschaft Equity Partners verhandelt, hieß es bei Nokia.

Übrigens! Wenn Sie mehr über die Unternehmensgeschichte von Nokia erfahren möchten, dann klicken Sie einfach doppelt auf den Begriff "Nokia" und dann auf Wikipedia. Probieren Sie es einfach mal aus.

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