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S&P prüft Rating für Papiere über 500 Milliarden Dollar


US-Hypothekenkrise  

S&P prüft Rating für Papiere über 500 Milliarden Dollar

31.01.2008, 13:43 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Besorgter Börsianer (Archiv-Foto: dpa)Besorgter Börsianer (Archiv-Foto: dpa) Den Finanzmärkten drohen neue massive Milliarden-Belastungen im Zuge der Kreditkrise: Die einflussreiche Rating-Agentur Standard & Poor's hat in der bisher größten Aktion seit Beginn der Turbulenzen Wertpapiere von mehr als 500 Milliarden Dollar auf den Prüfstand gestellt. Weltweit dürfte dies nach Einschätzung der Agentur bei deutlich mehr Banken als bisher zu Wertverlusten von dann insgesamt rund 265 Milliarden Dollar (178 Mrd. Euro) führen.

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8000 Wertpapiere im Visier
Standard & Poor's (S&P) nimmt mehr als 8000 Wertpapiere unter die Lupe, die auf schwach besicherten Hypothekendarlehen ("subprime") beruhen. Genau dieser Typ kompliziert konstruierter Anlagen brachte die Finanzmärkte ins Taumeln und bescherte in der Folge allein großen Banken weltweit bereits weit über 100 Milliarden Euro an Abschreibungen.



Rating-Agentur Standard & Poor's prüft Zahlungsfähigkeit (Foto: dpa)Rating-Agentur Standard & Poor's prüft Zahlungsfähigkeit (Foto: dpa) Banken müssen Korrekturen vornehmen
Das Rating der Papiere mit einer Gesamtsumme von 534 Milliarden Dollar werde entweder sofort gesenkt oder überprüft, gab S&P am Mittwochabend in New York bekannt. Wenn große Agenturen Papiere in ihrer Sicherheit und damit ihrem Wert herabstufen, müssen Banken und andere Finanzinstitute in ihren Bilanzen entsprechende Korrekturen vornehmen und Verluste ausweisen.
Ratings bezeichnen die standardisierte Beurteilung des Ausfallrisikos bzw. die Wahrscheinlichkeit einer pünktlichen und vollständigen Begleichung von Schulden. Neben Standard & Poor's zählen auch Moody's und Fitch zu den bekanntesten Agenturen.

Auswirkungen nun auch auf Finanzinstitute in Europa und Asien
Die Wertausfälle dürften sich nun S&P zufolge auf viele bisher nicht oder kaum betroffene Banken ausweiten: Dazu zählten auch weitere Häuser in Europa und Asien sowie Regionalbanken und Genossenschaften in den USA. Viele Finanzinstitute hätten ihre Bestände noch nicht den Risiken entsprechend bewertet.

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