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Microsoft macht Yahoo ein Übernahmeangebot


Software-Branche  

Microsoft macht Yahoo ein Übernahme-Angebot

01.02.2008, 13:39 Uhr | dpa / AFP / T-Online, t-online.de

Microsoft will Yahoo (Montage: T-Online) (Quelle: t-online.de)Microsoft will Yahoo (Montage: T-Online) (Quelle: t-online.de) Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft will den Internet-Konzern Yahoo kaufen. Der Wert der Transaktion liege bei 44,6 Milliarden US-Dollar, teilte Microsoft in Redmond mit. Pro Aktie will der Software-Primus 31 Dollar zahlen, 62 Prozent mehr als der Schlusskurs vom Donnerstag. Bezahlt werden soll zur Hälfte in bar und zur anderen Hälfte in eigenen Aktien. Microsoft erwartet jährliche Synergien von 1 Milliarde Dollar. Das Geschäft soll noch im laufenden Halbjahr abgeschlossen werden.

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Yahoo-Aktie explodiert
Die Microsoft-Aktie steht nach der Mitteilung im deutschen Handel unter Druck, doch die Yahoo-Aktie explodiert geradezu: Zeitweise beträgt der Kurszuwachs fast 60 Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten verlor die Yahoo-Aktie mehr als ein Viertel ihres Werts. Im vergangenen Sommer war Firmenmitgründer Jerry Yang an an die Konzernspitze zurückgekehrt und hatte durchgreifende Veränderungen angekündigt.



Frontalangriff auf Google
Microsoft und Yahoo konnten bisher bei der boomenden Internet-Werbung und im Suchmaschinen-Geschäft nicht zum Branchenführer Google aufschließen. Erklärtes Ziel von Microsoft-Chef Steve Ballmer sei, Microsoft im boomenden Online-Werbemarkt stärker aufzustellen. Der Kauf von Yahoo ist damit ein Frontalangriff auf den marktbeherrschenden Konkurrenten. Mit Zukäufen von Online-Werbefirmen hatten sich sowohl Microsoft, als auch Google in der jüngsten Vergangenheit in diesem Feld verstärkt. Yahoo drohte in diesem Spiel der beiden Giganten das Nachsehen. Der Gewinn des Unternehmens war im Schlussquartal 2007 um fast ein Viertel eingebrochen, während Google weiter prozentual zweistellig zugelegt hatte. Yahoo hatte zudem den Abbau von rund 1000 Stellen angekündigt.

Gute Geschäftszahlen - Google-Aktie dennoch unter Druck

Die Firmenzentrale von Microsoft (Foto: dpa)Die Firmenzentrale von Microsoft (Foto: dpa) Satte Kosteneinsparungen
Der Kauf soll im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem allerdings zustimmen und die Yahoo!- Aktionäre müssen das Angebot annehmen. Die Kosteneinsparungen sollen bei mindestens einer Milliarde Dollar liegen, teilte Microsoft mit. Die Yahoo-Aktionäre sollen zwischen einer Barauszahlung und Microsoft-Aktien wählen können. Insgesamt soll der Kaufpreis je zur Hälfte in bar und in Aktien bezahlt werden. Microsoft machte das Angebot in einem Brief an den Verwaltungsrat des Yahoo-Konzerns.

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