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Hypothekenkrise: Bund verweigert angeschlagener WestLB Finanzhilfen


Finanzkrise  

Zeitung: Keine Finanzhilfe für WestLB vom Bund

02.02.2008, 16:48 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Logo der WestLB (Foto: ddp) Der Bund wird einem Zeitungsbericht zufolge weder der angeschlagenen Westdeutschen Landesbank (WestLB) noch anderen Landesbanken mit Bürgschaften helfen, die wegen fauler Immobiliengeschäfte in den USA hohe Verluste eingefahren haben. Wie die Online-Ausgabe der "Financial Times Deutschland" berichtet, sei die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen beim Bund mit der Bitte um Hilfen für die WestLB abgeblitzt. Regierungskreisen zufolge seien sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darüber einig, dass sich der Bund an keinerlei Bürgschaften für eine der insgesamt noch sieben deutschen Landesbanken beteiligen werde.

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Krise spitzt sich zu
Dass Nordrhein-Westfalen den Bund einschalten wolle, verdeutlicht der Wirtschaftszeitung zufolge, wie groß die Krise der Düsseldorfer Landesbank ist. Auch andere Landesregierungen sollen in Berlin um Hilfe für ihre Landesbanken angefragt haben und abgewiesen worden sein. Die WestLB-Eigner, Sparkassen und das Land, müssen dem Bericht zufolge im Rahmen einer Risikoabschirmung für Anfangsverluste der WestLB in Höhe von zwei Milliarden Euro gerade stehen. Wer die darüber hinausgehenden Verluste tragen müsse, sei unklar. Die WestLB hatte im Zuge der Finanzkrise sowie durch Fehlspekulationen im Eigenhandel mit Aktien von VW, Metro und BMW hohe Verluste erlitten und plant Medienberichten zufolge nun die Streichung von 1700 Stellen.



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