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Automobilindustrie: Toyota fährt Quartalsrekorde ein


Automobilindustrie  

Toyota fährt Quartalsrekorde ein

05.02.2008, 13:39 Uhr | dpa-AFX / T-Online, t-online.de

Toyota Motor Corp Präsident Katsuaki Watanabe (Foto: dpa)Toyota Motor Corp Präsident Katsuaki Watanabe (Foto: dpa) Der führende japanische Autobauer Toyota ist dank der robusten Auslandsnachfrage gut unterwegs: Im dritten Geschäftsquartal hat der profitabelste Autokonzern der Welt bei Ertrag und Umsatz Rekordergebnisse eingefahren. Wie Toyota bekanntgab, stieg der Reingewinn zwischen Oktober und Dezember um 7,5 Prozent auf 458,6 Milliarden Yen (2,9 Milliarden Euro) und der Betriebsgewinn um 4,7 Prozent auf 601,5 Milliarden Yen. Der Umsatz erhöhte sich um 9,2 Prozent auf 6,7 Billionen Yen. Allerdings drückte der zum Dollar und anderen Währungen festere Yen den Ertrag in dem Quartal um 20 Milliarden Yen. Der Konzern machte das eigenen Angaben zufolge aber mit Marketingmaßnahmen und Kostensenkungen wett. Für das bis 31. März laufende Gesamtjahr hält Toyota an seiner Ertragsprognose fest.

Kopf-an-Kopf-Rennen
Japans Branchenprimus, der sich mit dem US-Rivalen General Motors (GM) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des absatzstärksten Autobauers der Welt liefert, erwartet für das Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr einen um 6,5 Prozent höheren Umsatz von 25,5 Billionen Yen. Der Betriebsgewinn soll um 2,7 Prozent auf 2,3 Billionen Yen steigen, der Nettoertrag um 3,4 Prozent auf 1,7 Billionen Yen. Im Berichtsquartal verkaufte die Gruppe, zu der auch der Kleinwagenbauer Daihatsu Motor und der Lastwagenbauer Hino Motors gehören, weltweit rund 2,3 Millionen Autos. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 5,8 Prozent.

Auf Märkte mit hohem Wachstumspotenzial konzentriert
In Europa einschließlich Russland stieg der Absatz um gut 2000 auf rund 308.000 Autos. In Asien verkaufte Toyota rund 241.000 Autos, das sind etwa 73.000 mehr als im Vorjahresquartal. In den übrigen Auslandsmärkten erhöhte sich der Absatz um 95.000 auf 434.000 Autos. Der Konzern habe sich auf das Geschäft in Asien, dem Nahen Osten, Russland und Lateinamerika konzentriert, da dies Märkte mit hohem Wachstumspotenzial seien. Das Geschäft in diesen Regionen habe inzwischen begonnen, schnell zu wachsen, hieß es.

Weniger Absatz in USA
In Nordamerika dagegen verkaufte Toyota rund 756.000 Autos und damit 7800 weniger als im Vorjahr. Der japanische Branchenprimus sieht jedoch keinen direkten Einfluss der US-Kreditkrise auf den Automarkt. Zwar dämpfe dies die Stimmung unter den Verbrauchern. Doch der Anstieg der Ölpreise habe einen größeren Einfluss auf die Autoindustrie gehabt, sagte ein Unternehmensvertreter zu Reportern. Auf dem japanischen Heimatmarkt blieben die Verkaufszahlen von Toyota im dritten Geschäftsquartal mit 541.000 Autos im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in etwa gleich. Bezogen auf das Gesamtgeschäftsjahr rechnet Toyota weiter mit einem weltweiten Absatzzuwachs von 406.000 auf 8,39 Millionen Fahrzeuge.

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