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Nokia: Betriebsrat will keine Übergangsgesellschaft


Nokia  

Nokia-Betriebsrat will keine Übergangsgesellschaft

13.02.2008, 17:18 Uhr | dpa-AFX / T-Online, t-online.de

Das Bochumer Nokia-Werk (Foto: dpa)Das Bochumer Nokia-Werk (Foto: dpa) Nach dem Scheitern der Gespräche zum Erhalt des Bochumer Nokia-Werkes will der Betriebsrat eine Transfergesellschaft wie bei BenQ Mobile möglichst vermeiden. "Lieber wären uns gute Abfindungen und neue Jobs für die Nokia-Mitarbeiter", sagte Betriebsrat Wolfgang Siebert der Deutschen Presse-Agentur dpa. Im Wirtschaftsausschuss des Düsseldorfer Landtags forderte Landeswirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) die Nokia-Führung auf, konkrete Vorschläge zu Ersatzarbeitsplätzen für die 2300 Bochumer Beschäftigten zu machen.

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Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiter
Die Betriebsräte des Nokia-Werks hielten am Mittwoch durchgehend Informations-Gespräche für die Angestellten ab. Für einige Nokia-Mitarbeiter gibt es nach Worten von Siebert bereits Perspektiven im Konzern selbst. So könnten Ingenieure theoretisch in die Entwicklung am Standort Ulm oder vielleicht auch Vertriebsmitarbeiter nach Düsseldorf wechseln. Das Hildener Biotechunternehmen Qiagen kündigte derweil an, bereits "konkrete Gespräche" mit einigen Angestellten des Werks aufgenommen zu haben. Konkrete Zahlen nannte ein Firmensprecher nicht, das Unternehmen plane aber, in diesem Jahr 111 neue Stellen in Deutschland zu schaffen. "Qualifizierte Bewerber wie etwa für die Fertigungsautomation sind sehr willkommen."

 

Wird das Nokia-Gelände ein Industriepark
Im September 2006 hatte die deutsche Tochter des taiwanesischen Konzerns BenQ Insolvenzantrag gestellt und unter anderem das Werk in Kamp-Lintfort geschlossen. Die Angestellten waren zunächst in einer Transfergesellschaft aufgefangen worden, hatten im Anschluss daran aber Schwierigkeiten, Arbeitsplätze zu finden. Am Donnerstag ist das erste Treffen einer Arbeitsgruppe von Landesregierung und Nokia-Management geplant. Das Land werde auf den Erhalt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Bochum dringen, sagte Ministerin Thoben. Denkbar sei auch die Weiterentwicklung des Geländes um das Bochumer Werks zu einem Industriepark.

Stellungnahme zu Subventionszahlung gefordert
Zur Rückforderung von 41 Millionen Euro Landessubventionen kann Nokia nach Angaben von Thoben bis kommenden Freitag Stellung nehmen. Seit Januar 2002 soll in Bochum die Zahl der vereinbarten 2860 Dauerarbeitsplätze erheblich unterschritten worden sein, was der Konzern bestreitet. In der Ausschusssitzung gab es heftigen Streit über die Frage, warum so lange unbemerkt gegen die Auflagen verstoßen werden konnte. Thoben versicherte, sie habe erst nach der Ankündigung der Werksschließung davon erfahren. Die SPD-Opposition hielt der Ministerin vor, sie hätte spätestens nach dem Aus für das BenQ- Handywerk in Kamp-Lintfort Ende 2006 hellhörig werden müssen.

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