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Warnstreiks im öffentlichen Dienst


Tarifrunde 2008  

Warnstreiks im öffentlichen Dienst

14.02.2008, 14:58 Uhr | dpa / AFP / T-Online

Warnstreiks im öffentlichen Dienst (Foto: Reuters)Warnstreiks im öffentlichen Dienst (Foto: Reuters) Im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, in Bayern und in Hessen legten mehrere tausend Beschäftigte des öffentlichen Diensts die Arbeit nieder. Im Tagesverlauf soll es auch in weiteren Bundesländern zu Warnstreiks kommen. Betroffen sind vor allem Krankenhäuser - eine Notversorgung soll aber gesichert sein. In den nächsten Tagen will die Gewerkschaft Ver.di zu weiteren Streiks aufrufen.

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Streiks in Münchner Kliniken
Der erste Ausstand wurde um 3.30 Uhr aus dem saarländischen Völklingen gemeldet. Dort legten mit Beginn der Frühschicht die ersten Beschäftigten bei den Verkehrsbetrieben ihre Arbeit nieder. In Bayern traten von sechs Uhr an Angestellte zahlreicher Krankenhäuser in den Ausstand. Im Lauf des Tages sollten sich nach Angaben eines Ver.di-Sprechers rund 3.000 Beschäftigte in mehr als 30 bayerischen Krankenhäusern, darunter auch viele Kliniken im Großraum, beteiligen. Auch in Nordrhein-Westfalen kam es heute zu Streiks in Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen.

Keine Annäherung zwischen Ver.di und Arbeitgebern
Die Gewerkschaften wollen mit den Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. In bisher drei Verhandlungsrunden gab es keine Annäherung. Ver.di und die dbb Tarifunion verlangen für die 1,3 Millionen Tarifangestellten des Bundes und der Kommunen acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro. Die Arbeitgeber boten für zwei Jahre und verteilt auf drei Schritte fünf Prozent bei gleichzeitiger Verlängerung der Arbeitszeit an. Ein Prozentpunkt soll zudem in den Ausbau der Leistungsbezahlung gehen. Die Gewerkschaften wiesen das Angebot als Lohnsenkungsprogramm zurück. Am 25. Februar kommen die Tarifpartner wieder zu Verhandlungen zusammen.

Arbeitgeberangebot in der Kritik 
Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, sagte im RBB-Inforadio, er vermisse die Bereitschaft der Arbeitgeber, ein tragfähiges Angebot vorzulegen. Die bisherigen Vorschläge könne man "nur als unverschämt" bezeichnen. Bei den Warnstreiks machten am Donnerstag Beschäftigte der Frühschicht im Saarland, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen den Anfang. Im Laufe des Vormittags kamen Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen hinzu. In Mecklenburg-Vorpommern und anderen Ländern waren gegen Mittag Arbeitsniederlegungen geplant.



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