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Südafrika: Gold Fields wegen Energieknappheit in schwerer Krise


Gold  

Gold Fields in schwerer Krise wegen Energieknappheit

25.02.2008, 11:40 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Gold vor dem Abbau (Foto: imago)Gold vor dem Abbau (Foto: imago) Südafrikas Gold-Produzent Gold Fields - einer der Branchenriesen - hat fürs laufende Quartal einen 25-prozentigen Produktionsrückgang angekündigt. Ursache sei vor allem die Energiekrise im Lande, teilte der Bergbaukonzern am Montag in Johannesburg mit. Die vom staatlichen Energiekonzern Eskom bis 2012 verfügte Strom-Rationierung auf 90 Prozent des normalen Industrie- Bedarfs bedeute auch mittelfristig eine sinkende Produktion. Gold Fields plane die vorübergehende Schließung mehrerer Schächte.

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Beschäftigte fürchten Jobverlust
Insgesamt seien bei Gold Fields 6900 Beschäftigte von der Energiekrise betroffen. Entlassungen sollten jedoch nach Möglichkeit vermieden werden. Gedacht sei an Versetzungen und Frührente. "Eskoms Unfähigkeit, den vollen Strombedarf der Minen zu decken und für in der Entwicklungsphase steckende neue Bergbauprojekte weiteren Strom zur Verfügung zu stellen, hat Südafrikas Bergbauindustrie in eine schwere Krise gestürzt", erklärte Gold Fields-Manager Terence Goodlace. Angesichts des Höhenflugs der Goldpreise sei es geradezu paradox, über eine Produktionsreduzierung nachdenken zu müssen.

Gold-Preis auf Rekordjagd
Der Gold-Preis näherte sich am Montag (25.02.08) seinen in der vergangenen Woche aufgestellten Rekordstand bei knapp 955 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). In der Spitze kletterte der Preis am Vormittag auf gut 952 US-Dollar. "Neben den Inflationsängsten gibt auch der schwächere Dollar wieder Impulse", sagte Rohstoffexperte Eugen Weinberg Commerzbank. Der Markt dürfte nun die Marke von 1000 Dollar je Feinunze in Angriff nehmen (vgl. Gold-Chart).

Inflationsängste pushen Gold-Preis
"Das gelbe Edelmetall ist vor allem als Absicherung gegen Inflation wieder gefragt", sagte Weinberg. So seien am Mittwoch die US-Inflationsdaten für Januar veröffentlicht worden. Sowohl die Gesamtinflation als auch die Kernrate zogen dabei stärker an als erwartet und schürten damit Inflationsängste. Gold habe sich in den letzten Wochen gegenüber schlechten Nachrichten insgesamt als "sehr widerstandsfähig" erwiesen. Meldungen über mögliche Goldverkäufe des Internationalen Währungsfonds (IWF) und über eine schwächere Schmucknachfrage im vierten Quartal konnten den Goldpreis nicht nachhaltig unter Druck setzen.

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Auch Platin auf Höhenflug
Der Höhenflug bei Platin setzte sich ebenfalls fort: Der Platin-Preis erreichte am vergangenen Mittwoch erstmals die 2200 Dollar-Marke und steht aktuell bei etwa 2150 Dollar je Unze. Die Angst vor Angebotsengpässen bleibe preistreibend, betonte der Experte. Dabei werde allerdings inzwischen die Sorge lauter, dass das hohe Preisniveau zu einem Einbruch der Schmucknachfrage führen könnte. Diese macht ein Viertel der gesamten Nachfrage aus.

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