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GDL kündigt unbefristete Streiks ab Montag an


Bahn-Tarifstreit  

GDL kündigt unbefristete Streiks ab Montag an

04.03.2008, 16:29 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Lokführer während der Arbeit (Foto: ddp) Die Lokführergewerkschaft GDL will jetzt mit unbefristeten Streiks die Unterschrift unter den Lokführer- Tarifvertrag erzwingen. Von Montag um 0.00 Uhr an werde im Fernverkehr, Güterverkehr und bei S-Bahnen gestreikt, kündigte GDL- Chef Manfred Schell in Frankfurt an. "Am kommenden Montag stehen die Räder still", sagte Schell. Der Arbeitskampf werde auch nicht mehr für neue Verhandlungen unterbrochen. Solche Verhandlungen würden höchstens noch einmal zwölf Stunden lang geführt. Ob und wie lange gestreikt werde, habe die Bahn in der Hand.#

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Keine Züge ohne Unterschrift
Sollte der Tarifabschluss mit den Lokführern vorher unterschrieben sein, werde der Arbeitskampf nicht stattfinden. Die GDL habe die von ihr unterzeichnete Fassung der Bahn bereits zur Unterschrift zugeleitet. Einen Grundlagen-Tarifvertrag, wie ihn die Bahn zur Bedingung gemacht hatte, werde die GDL nicht mehr akzeptieren. Diese Chance habe die Bahn verspielt. GDL-Chef Schell warf dem Bahnvorstand "Unverschämtheit" vor. "Wenn man so provoziert wird vom Arbeitgeber, kann es nur noch eine Antwort geben", sagte Schell.

Suckale warnt vor Eskalation des Konflikts
Die Bahn hatte bereits zuvor vor einer Eskalation des Tarifkonflikts gewarnt. Bahn-Personalvorstand Margret Suckale sagte, sie könne sich angesichts der ausgehandelten Einkommenserhöhung von elf Prozent nicht vorstellen, wie es zu rechtfertigen wäre, "wieder die Bundesrepublik Deutschland lahmzulegen". Suckale bekräftigte, dass der Entgelttarifvertrag sich ins Tarifgefüge des Konzerns eingliedern müsse. Dem habe die GDL Ende Januar zugestimmt und müsse sich daran halten. Die Gespräche über einen dafür vorgesehenen Grundlagenvertrag waren am Montag abgebrochen worden.

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