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Lufthansa: EU-Kommission lässt Geschäftsräume in Frankfurt durchsuchen


Preisabsprachen  

EU-Durchsuchung bei Lufthansa

29.04.2008, 13:07 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Lufthansa-Maschinen (Foto: dpa)Lufthansa-Maschinen (Foto: dpa) Die Europäische Kommission verdächtigt die Deutschen Lufthansa und andere Fluggesellschaften der Preisabsprachen auf Langstrecken. Wie die Kommission in Brüssel mitteilte, durchsuchten Beamte Geschäftsräume der Airlines.#

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Betroffen sind Langstrecken-Flüge nach Japan
Die Deutsche Lufthansa bestätigte in Frankfurt am Main die Durchsuchung. Die Kommission habe Informationen, wonach die Fluggesellschaften möglicherweise Preise auf Strecken zwischen der EU und Japan abgesprochen hätten. "Lufthansa kooperiert vollumfänglich mit der Europäischen Kommission und erteilt bereitwillig die begehrten Auskünfte", hieß es in der Mitteilung. Die Lufthansa bietet pro Woche 56 Flüge von Deutschland nach Japan an, die Lufthansa-Tochter Swiss noch einmal 14 Flüge. Swiss ist nach eigenen Angaben nicht durchsucht worden.



Auch andere Fluggesellschaften im Visier der EU
Die EU-Kommission hat im Zuge ihrer Ermittlungen auch die französische Fluggesellschaft Air France-KLM unter die Lupe genommen. Air France kooperiert mit der Kommission, teilte das Unternehmen mit. Bereits am Dienstag hatte KLM, die niederländische Tochtergesellschaft von Air France, berichtet, dass sie zu den Firmen gehöre, welche die Kommission durchsucht habe. Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat nach Angaben eines Sprechers keinen Besuch von EU-Inspektoren gehabt. Sie fliegt nicht nach Japan. Auch die British Airways ist von den Ermittlungen der EU-Kommission nicht betroffen. "Wir sind zu diesem Thema in keiner Weise von der EU angesprochen worden," sagt ein Sprecher der Airline.

Erhebliche Geldbußen drohen
Sollte sich der Verdacht gegen die Luftfahrtkonzerne bestätigten, drohen den Unternehmen empfindliche Geldbußen. Die Kommission betonte allerdings, dass allein die Durchsuchungen noch kein Beweis für eine Schuld seien. Die Wettbewerbshüter stehen bei den Ermittlungen unter keinem Zeitdruck.

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