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Rekordhoch des Euro noch kein Problem für Export


Rekordhoch  

Euro noch kein Problem für Export

23.04.2008, 11:48 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Geldregen für Steinbrück (Bild: Archiv)Geldregen für Steinbrück (Bild: Archiv) Die Rekordjagd des Euro ist nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank bislang kein großes Problem für die deutsche Wirtschaft. Zwar habe sich die "preisliche Wettbewerbsposition der heimischen Unternehmen" in Abnehmermärkten außerhalb Europas aufgrund der Euro-Aufwertung gegenüber dem US- Dollar verschlechtert, heißt es im Monatsbericht März der Notenbank, der in Frankfurt veröffentlicht wurde. Doch die Exporteure hätten die Euro-Aufwertung "bisher deutlich abgefedert".

Zum Durchklicken - Was der hohe Euro für uns bedeutet
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Fast die Hälfte in Euro-Raum exportiert
Ein Grund dafür sei, dass die deutsche Wirtschaft fast 43 Prozent ihrer Waren in den Euro-Raum liefere (Stand 2007). Weil auch viele Geschäfte außerhalb Europas in Euro abgerechnet würden, schmälere die Abwertung des Dollars gegenüber dem Euro die Exporterlöse der deutschen Unternehmen "auf kurze Sicht nur vergleichsweise wenig".

80 Prozent in Euro bezahlt
Nach Umfragen des ifo-Instituts im Auftrag der Bundesbank werden derzeit 80 Prozent der deutschen Exporte in Euro und nur 13 Prozent in Dollar abgewickelt. "Bei den Ausfuhren in Länder außerhalb des Euro-Raums werden zwei Drittel in Euro und ein Fünftel in US-Dollar abgerechnet", erläuterten die Experten der Notenbank.

Überblick - Die wichtigsten Export-Handelspartner
Überblick - Die wichtigsten Import-Handelspartner

Langfristig problematisch
Langfristig sehen die Notenbanker aber durchaus Probleme: "In längerfristiger Perspektive ist gleichwohl zu erwarten, dass sich Mengenreaktionen einstellen werden, da die Export- und Importunternehmen dauerhafte Wechselkursverschiebungen nicht vollständig in ihren Angebotspreisen auffangen können."

Neuer Rekord
Der Euro-Kurs hatte nach der Diskontsatzsenkung der US-Notenbank Fed abermals einen Rekordstand erreicht. Zeitweise war der Euro in der Nacht zum Montag bis auf 1,5903 US-Dollar gestiegen. Im frühen Handel wurde die europäische Gemeinschaftswährung noch mit 1,5806 Dollar gehandelt. Seit Wochen notiert die europäische Gemeinschaftswährung über der für die Konjunktur in Deutschland und Europa lange als kritisch angesehenen Marke von 1,50 US-Dollar.

 

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