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Rohstoffpreise stürzen ab


Rohstoffe  

Rohstoffpreise stürzen ab

11.07.2008, 18:09 Uhr | Financial Times Deutschland, t-online.de

Rekordstände für Öl, Euro und Gold (Fotos: dpa, Montage: T-Online)Rekordstände für Öl, Euro und Gold (Fotos: dpa, Montage: T-Online) Öl ist wieder unter 100 Dollar pro Barrel gefallen, der Goldpreis setzte seine dramatische Talfahrt des Vortages fort und auch andere Rohstoffe standen am Donnerstag auf den Verkaufslisten der Händler ganz oben. Parallel sank auch der Euro zum Dollar. Darunter litten auch Aktienkurse von Minengesellschaften.

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Fass Rohöl kostet wieder weniger als 100 Dollar
Der Preis für Rohöl der richtungweisenden US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) rutschte am Donnerstag zum ersten Mal seit dem 5. März unter die 100-Dollar-Marke. Gold, bereits am Vortag dramatisch gefallen, setzte seine Talfahrt fort, stoppte dann aber zunächst kurz vor 900 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Noch am Montag hatte der Preis die Rekordmarke von 1033 Dollar erreicht. (vgl. Gold-Chart)

Rohstoffe im Überblick -

Alles billiger: Platin, Palladium, Kakao
Der Preisverfall zog sich quer durch den Rohstoffmarkt. Platin etwa verlor fünf Prozent, Palladium sechs Prozent. Der in London gehandelte Kakao-Future gab zeitweise um zehn Prozent nach, erholte sich anschließend aber wieder etwas vom Tagestief.

Furcht vor Rezession
Beobachter begründen die panikartigen Verkäufe am Rohstoffmarkt vor allem mit der verstärkten Furcht vor einer US-Rezession. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs in China oder Indien sind die USA nach wie vor für einen Großteil der Rohstoffe der weltgrößte Verbraucher.

Rohstoffe fallen parallel zum Euro
"Aus meiner Sicht beruht der Preisverfall auf einer Neubewertung der anhaltenden Sorge über den Zustand der US-Wirtschaft", sagte David Moore, Rohstoffanalyst der Commonwealth Bank of Australia. Der Preisrückgang bei den Rohstoffen steht in engem Zusammenhang mit der zeitgleichen Zwischenerholung des Dollar. Ein Euro war am Freitag zeitweise nur noch 1,54 Dollar wert, nachdem die Gemeinschaftswährung am Montag fast 1,60 Dollar erreicht hatte. Beobachter sind sich allerdings uneinig, ob die stürzenden Rohstoffpreise den Dollar stützen oder umgekehrt.

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Anleger sichern Gewinne
Ein Auslöser für den Rohstoffpreis-Anstieg der vergangenen Monate war auch der Anlagenotstand der institutionellen Anleger. Angesichts fallender Aktienkurse und sinkender Anleihe-Renditen waren viele in den boomenden Rohstoffmarkt eingestiegen. Erste Abwärtsbewegungen lösten nun weitere Verkäufe zur Gewinnsicherung aus.

Minen-Aktien unter Druck
Unter der Preisentwicklung litten auch die Kurse von Minengesellschaften. Anglo American gaben gut sieben Prozent nach, Rio Tinto etwa vier Prozent.

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