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Medien: Airbus-Werksverkauf gescheitert


Flugzeugbau  

Medien: Airbus-Werksverkauf gescheitert

26.03.2008, 15:50 Uhr | dpa-AFX/ T-Online, t-online.de

Airbus-Werk in Varel (Foto: dpa) (Quelle: dpa)Airbus-Werk in Varel (Foto: dpa) (Quelle: dpa) Der Flugzeugbauer Airbus hat nach einem Pressebericht von einem Verkauf ihrer deutschen Werke an die bisherigen Interessenten Abstand genommen. Jetzt könnten Finanzinvestoren zum Zuge kommen. Sorgen bereitet Airbus auch Probleme beim neuen A380. Erneut musste Singapore Airlines den Riesenflieger aus dem Verkehr ziehen.

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EDAS plant Werksverbund
Ursprünglich sollten sechs Fabriken in Europa, darunter Nordenham, Varel und Augsburg in Deutschland, bis zum Sommer verkauft werden. Darüber verhandelte der Konzern zuletzt exklusiv mit dem Technologiekonzern OHB. "Nun würden andere Optionen geprüft, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Unternehmenskreise. EADS plant dem Bericht zufolge auch, die Werke in einem Verbund zusammenzuschließen und einen Finanzinvestor daran zu beteiligen. Ein Sprecher von Airbus sagte dagegen, dass die Verhandlungen mit OHB weiter „auf Hochtouren“ liefen.

Mehrheit für Airbus bei Verbundlösung
Sollte Airbus sich für die Verbund-Lösung entscheiden, würde die Mehrheit an einer solchen Produktionsfirma laut „Welt“ bei der EADS-Tochter Airbus liegen. Das Kontrollgremium von EADS wolle am 14. April über die Zukunft der Werke entscheiden, berichtete die Zeitung.

Singapore Airlines zieht A-380 aus dem Verkehr 
Probleme bereitet Airbus auch der neue Riesenflieger A-380. Singapore Airlines hat zum dritten Mal in zwei Monaten einen seiner A380 kurzfristig aus dem Verkehr ziehen müssen. Bei dem Vorfall am Montagabend sei eine fehlerhafte Treibstoffpumpe verantwortlich gewesen, sagte ein Sprecher der Fluglinie am Mittwoch. Die Passagiere, die von Singapur nach Sydney reisen wollten, mussten in zwei Maschinen vom Typ Boeing 747 umsteigen und flogen mit sechs Stunden Verspätung ab. Am Dienstag war das Problem gelöst und der Airbus wieder im Einsatz.

A-380 Probleme bereits im Februar 
Im Februar war bereits aus ähnlichen Gründen ein A380 am Boden geblieben. In Sydney wurde ein Flug gestrichen, weil ein Problem an einer Extra-Bremse gefunden wurde. Singapore Airlines betonte allerdings, dass in der Anfangsphase des Airbus 380 bislang weniger Probleme aufgetreten seien als bei jedem anderen neuen Flugzeug. Die Fluglinie ist bislang die einzige, die den A380 einsetzt. Sie hat drei Maschinen im Einsatz und noch 16 bestellt.


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