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Volkswagen dämpft Erwartungen


Automobilindustrie  

Volkswagen dämpft Erwartungen

26.03.2008, 16:09 Uhr | dpa-AFX / T-Online, t-online.de

VW-Logo (Foto: imago)VW-Logo (Foto: imago) Der Autobauer Volkswagen hat Erwartungen an eine Übernahme des serbischen Autobauers Zastava gedämpft. "Wir haben uns das Werk angeschaut. Wir sind aber weit von einer Entscheidung entfernt", sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch in Wolfsburg. Das "Handelsblatt" hatte zuvor berichtet, dass VW einen Kauf von Zastava prüft.

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Produktionsanlagen sind veraltet
Das Unternehmen ist im Besitz des Staates Serbien, der Zastava privatisieren will. Dem Bericht zufolge beschäftigte die Gesellschaft 4.000 Mitarbeiter und produzierte im vergangenen Jahr 25.000 Autos. Die Produktionsanlagen gelten als veraltet.



Auch andere Autobauer zeigen Interesse
Der US-Autokonzern General Motors schloss dem Bericht zufolge einen Kauf kategorisch aus. Von September an wird der Opel Astra in Lizenz in Serbien produziert. Auch Fiat lässt den Punto bei Zastava bauen und gilt wegen seiner seit den 1950er Jahren andauernden Partnerschaft als idealer Partner. Auch Ford, der indische Autobauer Tata und der chinesische Konkurrent FAW haben der Zeitung zufolge Interesse an einer Übernahme bekundet

VW-Nutzfahrzeuge will nach Rekordjahr weiter zulegen
Unterdessen will die VW-Nutzfahrzeugsparte nach einem Rekordjahr 2007 in den kommenden Jahren weiter zulegen. "Bis 2018 wollen wir unseren Teil zur Wachstumsstrategie des Volkswagen-Konzerns beitragen und unsere weltweiten Auslieferungen von derzeit knapp 500.000 auf rund 800.000 steigern", sagte Markenvorstand Stephan Schaller in Hannover. Dieses Ziel wolle VW-Nutzfahrzeuge ohne die neue Konzernschwester Scania erreichen.

"Robust Pick Up" verspricht Erfolg
Das neue Geschäftsjahr sei erfolgreich angelaufen, sagte Schaller weiter. In den ersten beiden Monaten habe der Absatz rund zehn Prozent über Vorjahresniveau gelegen. Auch der Auftragseingang liege höher als vor einem Jahr. Einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr wollte Schaller aber nicht geben. Weiteres Wachstum verspricht sich VW-Nutzfahrzeuge vor allem vom neuen "Robust Pick Up", der Ende 2009 in Südamerika auf den Markt kommen soll. Bis 2012 will die VW-Sparte insgesamt 800 Millionen Euro investieren, davon 500 Millionen Euro in neue Produkte.

Bestmarken 2007
Im vergangenen Jahr verzeichnete VW-Nutzfahrzeuge Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Gewinn. Mit 488.700 Fahrzeugen wurden fast elf Prozent mehr ausgeliefert als im Vorjahr, der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. Eine deutliche Verbesserung der Produktivität ließ den operativen Gewinn von 138 auf 305 Millionen Euro in die Höhe schnellen. Damit habe VW- Nutzfahrzeuge seine Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen, sagte Schaller. "Wir schreiben im vierten Jahr in Folge neue Verkaufsrekorde und im dritten Jahr in Folge stabil schwarze Zahlen." Bei der Rendite sei die Marke sogar deutlich schneller als geplant vorangekommen. Vor allem im Stammwerk in Hannover habe sich die Produktivität deutlich erhöht. Weltweit wuchs die Belegschaft um 1,5 Prozent auf 19.700 Mitarbeiter und damit deutlich langsamer als die Produktion.

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