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Warnstreiks bei der Post

Deutsche Post  

Warnstreiks bei der Post

01.04.2008, 16:38 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Postmitarbeiter streiken (Foto: Reuters)Postmitarbeiter streiken (Foto: Reuters) In 14 Städten streiken am Dienstag die Beschäftigten der Deutschen Post. Rund 5000 Brief und Paketzusteller seien bis zum Ende ihrer Schicht im Ausstand, sagte Ver.di-Streikleiterin Sigrun Schmid in Berlin. Nach Ver.di-Angaben sind auch folgende Städte betroffen: Bremen, Kiel, Rostock, Hannover, Köln, Bonn, München, das Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt, Mainz, Essen, Dresden und Stuttgart.

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Druckmittel für Tarifverhandlungen
Rund sechs Millionen Briefe und 150.000 Pakete sollten am Dienstag ihre Empfänger nicht erreichen. Ver.di verhandelt mit der Deutschen Post über Löhne, Arbeitszeiten und eine Beschäftigungssicherung. Der Warnstreik soll hier ein Druckmittel sein.

Post widerspricht Gewerkschaftsmeldungen
Die Deutsche Post bezeichnete die Ver.di-Angaben als übertrieben. "Es sind keine Sendungen in großem Umfang liegengeblieben", sagte Unternehmenssprecher Uwe Bensien. Die Post bearbeitet nach eigenen Angaben täglich 70 Millionen Sendungen. Spätestens am Mittwoch sollten alle Kunden ihre Sendungen bekommen. Wegen weiter angekündigter Warnstreiks sei das Unternehmen in Alarmbereitschaft, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.



Kein Verständnis für Streiks beim Unternehmen
Zu den Arbeitskampfmaßnahmen sagte Postsprecher Bensien: "Das ist ein unnötiger Warnstreik auf dem Rücken der Kunden". Er sei überzeugt, dass sie kein Verständnis für die Warnstreiks hätten, zumal es bereits einen neuen Verhandlungstermin für die Tarifparteien gebe. Die Post sei weiterhin zu konstruktiven Gesprächen mit Ver.di bereit.

Weitere Warnstreiks schon in Planung
Vor der nächsten Verhandlungsrunde in Köln will die Gewerkschaft weiter Druck machen, "damit sich am Verhandlungstisch etwas bewegt und die Post endlich ein vernünftiges Angebot vorlegt", so Schmid. Deshalb sollen die Warnstreiks weitergehen - in anderen Regionen und unter Belastung anderer Kundengruppen.

Alter Tarifvertrag ausgelaufen
Die bisherigen Verhandlungen sind ohne Ergebnis und Annäherung geblieben. Der Tarifvertrag zum Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen für die bundesweit 130.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG lief Ende März aus, ebenso die Regelung, wonach für die 55.000 Post-Beamten eine 38,5-Stundenwoche gilt. Ver.di wirft den Arbeitgebern vor, auf Zeit zu spielen und den Beschäftigten Planungs- und Zukunftssicherheit zu verweigern.

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