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Deutsche Bahn: Transnet und GDBA können sich Bahn-Holding vorstellen


Privatisierung  

Gewerkschaften können sich Bahn-Holding vorstellen

04.04.2008, 19:52 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Bahn demnächst als Holding? (Foto: imago)Bahn demnächst als Holding? (Foto: imago) Die Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA sind mit einem Holding-Modell bei der Teilprivatisierung im Prinzip einverstanden. Sie wollen aber nur zustimmen, wenn der Konzernverband erhalten und die Arbeitplätze langfristig gesichert werden. #

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Gewerkschaft will Bund als Mehrheitseigentümer
Der Transnet-Vorsitzende Norbert Hansen sagte, das derzeit diskutierte Holding-Modell biete Chancen dafür. Dabei müsse der Bund dauerhaft Mehrheitseigentümer der Bahn bleiben, sowohl bei der Infrastruktur als auch bei den Gesellschaften für Güter- und Personentransport. Bestehende Tarifverträge etwa zur Beschäftigungssicherung müssten auch nach einer Teilprivatisierung weiter gelten.

Trennung von Fern- und Regionalverkehr abgelehnt
Transnet und GDBA lehnten eine Trennung von Fern- und Regionalverkehr ab. In der SPD wurde zuletzt über eine Lösung nachgedacht, bei der der Regionalverkehr komplett in Staatshand bliebe, der Personenfernverkehr und die Logistiksparte jedoch bis zu 49,9 Prozent an private Investoren gingen. Diesen Vorschlag soll nach mehreren Presseberichten SPD-Chef Kurt Beck am Montag in der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe "Bahnreform" gemacht haben, der auch Hansen angehört.

Transnet gegen Zerschlagung
Nach der zweiten Sitzung am Freitag sagte der Transnet-Chef, die Tochter DB Regio dürfe keinesfalls aus dem Transportverbund der Bahn herausgelöst werden. Dies wäre der Einstieg in die Zerschlagung des Konzerns. "Ein solches Konstrukt werden wir verhindern", so Hansen.



Gewerkschaft und SPD entscheiden bis Ende April
Die Spitzengremien beider Gewerkschaften wollen den Stand der Diskussion am 15. April noch einmal bewerten, bevor SPD-Vorstand und -Parteirat sowie Bundestagsfraktion Ende April ihre Voten abgeben. Der Koalitionsausschuss von SPD und Union soll schließlich am 28. April über ein Privatisierungsmodell entscheiden.

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