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Internet: Yahoo! verhandelt weiter mit mehreren Partnern


Übernahme  

Yahoo verhandelt weiter mit mehreren Partnern

14.04.2008, 14:52 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Internet-Konzern Yahoo  (Foto: imago)Internet-Konzern Yahoo (Foto: imago) Beim Internetkonzern Yahoo ist das weitere Vorgehen im Übernahmekampf weiter unklar. Nach Angaben von US-Medien hat eine Verwaltungsratssitzung am Freitag keine Klarheit gebracht. Der Verwaltungsrat habe das Management beauftragt, weiter sowohl mit Microsoft als auch mit dem möglichen anderen Partner Time Warner zu verhandeln, berichtete die "New York Times" am Samstag. In zwei Wochen läuft für Yahoo ein Microsoft-Ultimatum ab. Danach hat der weltgrößte Software-Konzern einen feindlichen Übernahmeversuch angedroht.

Yahoo - Heißer Übernahmekampf entbrannt
Feindliche Übernahme - Microsofts Drohgebärde gegen Yahoo

Yahoo prüft alle Optionen
Yahoo lehnt bisher das Microsoft-Übernahmeangebot als zu niedrig ab. Der Internet-Konzern erwägt als Alternative Allianzen mit der Time-Warner-Internetsparte AOL und dem Wettbewerber Google. Das "Wall Street Journal" berichtete, bei der Sitzung am Freitag seien die Verwaltungsratsmitglieder von Beratern über die Aussichten für verschiedene Optionen informiert worden. Die Time-Warner-Seite habe allerdings von dem Treffen ein Signal für eine Partnerschaft mit AOL erwartet, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.



Auch Microsoft mit Partner?
Microsoft spricht offenbar auch mit dem Medienkonzern News Corp. des Milliardärs Rupert Murdoch über eine gemeinsames Offerte für Yahoo. Allerdings neige der Windows-Hersteller eher dazu, Yahoo im Alleingang kaufen zu wollen, so das "Wall Street Journal".

Yahoo-Übernahme gegen Google gerichtet
Microsoft hatte vor gut zwei Monaten knapp 45 Milliarden Dollar (29 Milliarden Euro) für Yahoo geboten, um die Dominanz von Google bei Internet-Suche und Online-Werbung zu brechen. Weil das Angebot auch einen Aktientausch beinhaltet, liegt das Volumen des Deals nach einem Kursrückgang der Microsoft-Aktie aktuell um etwa drei Milliarden Dollar niedriger.

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