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Fraport bekommt vom Bund Geld für Manila-Verlust


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Fraport bekommt vom Bund Geld für Manila-Verlust

17.04.2008, 12:27 Uhr | dpa-AFX / AFP / T-Online

Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport (Foto: imago)Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport (Foto: imago) Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport wird für seine verlustreiche Beteiligung an einem Terminal auf den Philippinen entschädigt. Fraport bekommt fast 42 Millionen Euro. Es handelt sich um Bundesgarantien für Kapitalanlagen im Ausland, die das Unternehmen für eine Eigenkapital-Beteiligung am Flughafen von Manila zum Schutz vor politischen Risiken in Anspruch genommen hatte.

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Genaue Höhe der Entschädigung noch ungewiss
Der Betrag von genau 41,9 Millionen Euro kann sich noch um weitere 3,9 Millionen Euro erhöhen, muss aber auch unter Umständen zurückgezahlt werden. Das hängt vom Ausgang juristischer Verfahren ab. Außerdem muss Fraport den Auszahlungsbedingungen zustimmen.

Schwere Pleite in Manila
Das Manila-Engagement von Fraport war eine millionenschwere Pleite. Schon 2001 und 2002 wurden die gesamten Investitionen in den Flughafenausbau der philippinischen Hauptstadt komplett abgeschrieben, die sich auf rund 300 Millionen Euro beliefen. 2006 scheiterten dann auch Versuche, das von Fraport mit Partnern gebaute Terminal 3 zu verkaufen. Damals erhielt Fraport eine erste Kompensationszahlung von rund 27 Millionen Euro von der philippinischen Regierung.

Philippinische Regierung soll mehr Entschädigung zahlen
Daneben stünden weitere Forderungen aus, die nicht durch Bundesgarantien gedeckt sind, teilte Fraport mit. Der Flughafenbetreiber sowie die Beteiligungsgesellschaft vor Ort verfolgen vor nationalen und internationalen Gerichten Entschädigungsforderungen gegenüber der philippinischen Regierung. Die Regierung hatte versucht, das Terminal ohne Entschädigungszahlungen an sich zu bringen. Sie hatte den Vertrag über den Bau des Terminals 2002 widerrufen.

Fraport unterlag vor internationalem Schiedsgericht
Ende vergangenen Jahres war Fraport mit einer Klage vor dem "International Centre for Settlement of Investment Disputes" der Weltbank in Washington gescheitert, in der es um die Kompensation für die Enteignung ging. Fraport hatte sich damit aber nicht zufrieden gegeben.

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