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Yahoo: Internet-Konzern mit Gewinn über Erwartung


Software-Konzern  

Yahoo mit Gewinn über Erwartung

23.04.2008, 12:58 Uhr | dpa / T-Online, t-online.de

Yahoo-Konzernzentrale in Kalifornien  (Foto: dpa)Yahoo-Konzernzentrale in Kalifornien (Foto: dpa) Der in einen milliardenschweren Übernahmekampf mit Microsoft verstrickte Internet-Konzern Yahoo ist besser ins Jahr gestartet als erwartet. Demonstrativ wertete Konzernchef Jerry Yang die Zahlen als Beleg, dass die bisherige Microsoft-Offerte Yahoo zu niedrig bewerte. Zugleich schloss er aber eine Übernahme nicht generell aus. "Wir sind weiter für alles offen, auch für ein Geschäft mit Microsoft", sagte Yang nach US-Börsenschluss am Firmensitz in Sunnyvale (Kalifornien).

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Erwartungen der Analysten übertroffen
Der Überschuss stieg im ersten Quartal nur dank eines einmaligen Beteiligungsgewinns deutlich von 142 auf 542 Millionen Dollar (342 Millionen Euro). Der Umsatz legte zum Vorjahr um knapp neun Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar zu. "Wir sind sehr stolz auf unsere Ergebnisse", sagte Yang. Sein Unternehmen werde daher keinem Geschäft zustimmen, das es zu niedrig bewerte. Mit den Zahlen übertraf Yahoo zwar die Erwartungen der Analysten. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel nach ersten Gewinnen letztlich aber zeitweise um mehr als 0,5 Prozent auf 28,30 Dollar nach. Ein möglicher Grund: Yahoo erhöhte seine Prognosen für das laufende Jahr nicht.



Jetzt noch attraktiver
Die guten Quartalszahlen könnten Beobachtern zufolge die Chancen für Yahoo auf ein höheres Übernahmeangebot durch Microsoft leicht erhöhen. Viele Experten glauben aber auch, dass der Software-Konzern letztlich mit der Übernahme erfolgreich sein wird. Microsoft will Yahoo für ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (28 Milliarden Euro) übernehmen und vereint die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo ist der Preis zu niedrig. Der Konzern sucht seit Wochen nach alternativen Allianzen etwa mit Google und dem Online-Portal AOL des Time Warner-Konzerns. Auch der Medienmogul Rupert Murdoch sprach bereits mit beiden Seiten.

Tauziehen mit Microsoft offen
Microsoft bekräftigte laut Berichten erneut, seine Offerte nicht aufstocken zu wollen. An diesem Wochenende läuft ein Ultimatum an Yahoo aus: Gelingt bis dahin keine Einigung, plant der Windows-Konzern eine feindliche Übernahme gegen den Widerstand des Yahoo- Managements. Microsoft legt seine Quartalszahlen an diesem Donnerstag nach US-Börsenschluss vor.

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