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Carl Icahn will Yahoo zu Fusion mit Microsoft zwingen


Übernahme-Kampf  

Icahn will Yahoo zu Fusion mit Microsoft zwingen

14.05.2008, 13:40 Uhr | dpa / AFP / T-Online, t-online.de

Wird Yahoo Microsoft entkommen? (Bild: imago)Wird Yahoo Microsoft entkommen? (Bild: imago) Der Milliardär Carl Icahn will Medienberichten zufolge doch noch eine Übernahme von Yahoo durch Microsoft durchsetzen. Dazu strebe er an, die Kontrolle über mehrere Posten im Verwaltungsrat von Yahoo zu übernehmen, berichteten das "Wall Street Journal" (WSJ) und der Fernsehsender CNBC. Icahn sei vergangene Woche bei Yahoo eingestiegen und habe etwa 3,6 Prozent der Aktien gekauft. Bei der Anfang Juli anstehenden Hauptversammlung wolle er nun versuchen, drei bis vier der zehn Posten im Verwaltungsrat des Unternehmens zu besetzen, um die Politik des Unternehmens beeinflussen zu können.


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Milliardär hofft auf die Hilfe anderer Aktionäre
Icahn hofft den Berichten zufolge auf die Unterstützung anderer Aktionäre, die mit dem Yahoo-Management unter Gründungschef Jerry Yang unzufrieden sind und einen Zusammenschluss mit Microsoft anstreben. Microsoft hatte im Februar rund 45 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) für Yahoo geboten. Dieses Angebot hatte die Yahoo-Führung zurückgewiesen und argumentierte, das Angebot sei zu niedrig. Microsoft zog sein Angebot daraufhin vergangene Woche zurück, erklärte aber, die Übernahme noch nicht ganz aufgegeben zu haben. Eine Reihe von Großaktionären ist über die Weigerung der Yahoo-Führung sehr verärgert, und einige Anteilseigner klagten bereits gegen das Unternehmen. Ob Microsoft nun Icahn unterstützen wird, ist laut "WSJ" und CNBC noch nicht klar.

Machtkampf nach Einstieg
Den übereinstimmenden Medienberichten zufolge besitzt Icahn mittlerweile rund 50 Millionen Yahoo-Aktien. Welche Strategie Icahn genau verfolgt, war zunächst unklar. Er könnte aber über den Verwaltungsrat Yahoo-Chef Jerry Yang drängen, das Microsoft-Angebot doch noch anzunehmen, hieß es. Ebenso könnte Icahn eine Mehrheit für die Ablösung Yangs suchen. Microsoft habe Icahn allerdings bisher keine Zusicherung gegeben, sein Angebot wieder aufleben zu lassen, hieß es in der Onlineausgabe des "Wall Street Journal".

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