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Verwirrung um Hansens Plan bei der Bahn


Deutsche Bahn  

Verwirrung um Hansens Plan bei der Bahn

16.05.2008, 17:26 Uhr | AFP / T-Online, dpa

Norbert Hansen: Vom Gewerkschaftschef zum Arbeitsdirektor. (Foto: dpa)Norbert Hansen: Vom Gewerkschaftschef zum Arbeitsdirektor. (Foto: dpa) Verwirrung um die Pläne des neuen Arbeitsdirektors Norbert Hansen. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung kündigte er in einigen Bereichen bei der Deutschen Bahn einen Personalabbau an. Hansen sagte, "Wir werden bei der Bahn weiter rationalisieren müssen. Und das wird in einigen Bereichen nicht ohne Personalabbau gehen." Doch Bahnchef Hartmut Mehdorn hat diese Spekulationen über einen Personalabbau umgehend zurückgewiesen. Es gebe weder entsprechende Pläne "und schon gar nicht gibt es derartige Beschlüsse", teilte Mehdorn mit. Richtig sei vielmehr, "dass es im Zuge der Teilprivatisierung bis 2023 keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird".

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Neuer Arbeitsdirektor fordert Einsatz
Hansen forderte laut der Zeitung von den Bahn-Mitarbeitern mehr Effizienz. "Es gibt mittlerweile viele regionale Bahngesellschaften, die zeigen, wie es gehen kann." So gebe es dort Lokführer, die nicht nur den Zug zu steuern, sondern "in den Zugabteilen auch einmal aufräumen oder auf einem kleinen Bahnhof mit anpacken". So etwas sei bei einem großen Konzern wie der Bahn zwar schwieriger, aber in diese Richtung müsse das Unternehmen langfristig denken.



Hansen unterstützt Teilprivatisierung
Zudem setzt sich der neue Arbeitsdirektor für eine weitere Privatisierung der Bahn ein. "Für mich ist wichtig, dass der Bund bei der Bahn weiter das Sagen hat - also die Mehrheit der Anteile besitzt", sagte er dem Blatt. Die Obergrenze der Privatisierung liege für ihn daher bei 49,9 Prozent.

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