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Bahn: DB Mobility Logistics geht im November an die Börse


BÖRSENGANG  

Bahn-Börsengang im November

28.05.2008, 15:03 Uhr | AFP/ dpa/ T-Online, dpa

ICE der Deutschen Bahn. (Foto: dpa)ICE der Deutschen Bahn. (Foto: dpa) Die Deutsche Bahn hat offenbar einen Termin für den geplanten Börsengang ihrer neuen Verkehrsgesellschaft DB Mobility Logistics festgelegt. Die Aktien der Tochtergesellschaft für Personen- und Güterverkehr sollten ab dem 5. November gehandelt werden, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Pläne des Aufsichtsrates. Die Bahn wollte den Termin auf Anfrage nicht bestätigen. Mit dem Börsengang betraute Kreise bezeichneten das Datum jedoch als "realistisch". Ein Börsengang im Dezember sei auszuschließen, ein Termin im Oktober kaum einzuhalten, hieß es.

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Verschiebung bei schlechtem Börsenumfeld
Bei einem schlechten Kapitalmarktumfeld werde allerdings auch eine Verschiebung nicht ausgeschlossen. "Wenn man kein Geld für das kriegt, was man verkaufen will, dann verkauft man nicht", sagte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn am Dienstagabend im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Bei "Wolken" über den Finanzmärkten könne der Börsengang auch ein halbes Jahr später erfolgen.

Emissionsbanken: die fantastischen Vier
Bahn und Bundesregierung hätten unterdessen die Banken bestimmt, die die Teilprivatisierung des bisherigen Staatskonzerns im Herbst begleiten sollen, teilte die Bahn am Dienstag mit. Demnach seien die Deutsche Bank, die US-Investmenthäuser Goldmann Sachs und Morgan Stanley sowie die Schweizer UBS in "einem umfangreichen Auswahlprozess als globale Koordinatoren" bestimmt worden, hieß es. Ursprünglich hätten mehr als zehn Kandidaten zur Auswahl gestanden, berichteten Kreise. In den kommenden Wochen würden aber noch weitere Institute bestimmt, die im Zuge der Teilprivatisierung der DB Mobility Logistics Aktien an Investoren verkaufen sollen, teilte die Bahn mit.

Mehr für Fonds - weniger für Privatanleger
Bei der Aktienvergabe sollen Banken und Fonds nach Informationen des "Tagesspiegels" deutlich stärker als Kleinanleger zum Zuge kommen. Für solche institutionelle Anleger seien 20 Prozentpunkte, also vier Fünftel reserviert, für Kleinanleger nur drei bis vier Prozentpunkte.

Knapp ein Viertel der Bahn kommt an die Börse
Die Bundesregierung hatte Ende April den Weg für die Teilprivatisierung des Bahn-Konzerns freigemacht. Das Kabinett beschloss, dass insgesamt 24,9 Prozent des Personen- und Güterverkehrs an die Börse gebracht werden sollen. Der Unternehmensteil soll dazu in eine eigene Tochtergesellschaft verlagert werden, die DB Mobility Logistics. Die Infrastruktur wie Schienennetz und Bahnhöfe dagegen bleibt auch weiterhin in Bundesbesitz.

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