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US-Frachtmarkt: Deutsche Post schmiedet Allianz mit UPS


Logistik  

US-Frachtmarkt: Deutsche Post schmiedet Allianz mit UPS

29.05.2008, 17:22 Uhr | dpa/ T-Online, t-online.de

Fahrzeug der Post-Tochter DHL (Foto imago)Fahrzeug der Post-Tochter DHL (Foto imago) Schon seit Jahren bereitet das amerikanische Expressgeschäft der Post-Tochter DHL den Managern Sorgen. Jetzt gab der Konzern erstmals seit mehreren Jahren alarmierende Zahlen bekannt. Danach geht die Post allein für das Jahr 2008 von einem Verlust von rund 1,3 Milliarden US-Dollar aus. Angesichts der miesen Zahlen zieht die Post die Reißleine und schmiedet ausgerechnet mit dem Erzrivalen UPS eine Allianz, um das defizitäre US-Geschäft zu retten. Die Aktionäre der Post sind verschnupft, die UPS-Aktie verzeichnet dagegen einen deutlichen Kurszuwachs.

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Zehn Jahre Kooperation mit UPS
Die Übereinkunft mit UPS teilte die Post heute mit. Die Zusammenarbeit wird voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen und ist auf zehn Jahre veranschlagt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir im besten Interesse unserer Kunden, Mitarbeiter und Investoren den Weg für eine nachhaltige Entwicklung unseres Express-Geschäfts in den USA gefunden haben", sagte Postchef Frank Appel. Die Post bliebt im weltgrößten Expressmarkt präsent, verzichtet aber darauf, die Komplettabdeckung allein zu gewährleisten.

UPS übernimmt Luftfracht
So zieht sich die Post aus der Luftfracht in den Vereinigten Staaten zurück und überlässt sie UPS. Entgegen mancherlei Erwartungen will die Post aber am Kurier- und Straßennetzwerk festhalten. Ziel sei es nun, das Transportnetz gesundzuschrumpfen. Dabei setzt die Post auf Zusammenlegung und Schließung kleinerer Standorte wie Sortierzentren.



Weniger Präsenz in der Fläche
Zudem will die Post die Effizienz mit entschlackten Abhol- und Lieferrouten und besseren Personaleinsatzplänen verbessern. In der Fläche will die Post nicht mehr mit bisheriger Präsenz vertreten sein, sondern in weniger dicht besiedelten Gebieten das Netz ausdünnen.

Umstrukturierung kostet rund zwei Milliarden Euro
Erste Ergebnisse des Umbaus sollen sich schon im kommenden Jahr positiv auf den Gewinn niederschlagen. Die Post verspricht sich durch den UPS-Deal jedes Jahr Einsparungen von 640 Millionen Euro. Allerdings beziffert die Post die Kosten für die Umstrukturierung auf bis zu zwei Milliarden Dollar, weshalb der Konzern die EBIT-Prognose vor Sonderposten für 2008 von 4,2 auf 4,1 Milliarden Euro senkte. Die Gewinnwarnung bescherte der Aktie herbe Verluste. Die Post-Aktie verliert zeitweise rund fünf Prozent auf 20,51 Euro. Die UPS-Aktie legt dagegen um über fünf Prozent auf 44,50 Euro zu.

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