Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Ölkonzerne entgehen Strafsteuer


Strafsteuer  

Ölkonzerne entgehen Strafsteuer

11.06.2008, 17:26 Uhr | dpa-AFX / T-Online

Exxon Mobil, Shell, BP, Chevron und Conoco Phillips: 36 Milliarden Dollar Gewinn im ersten Quartal. (Foto:dpa)Exxon Mobil, Shell, BP, Chevron und Conoco Phillips: 36 Milliarden Dollar Gewinn im ersten Quartal. (Foto:dpa) Die großen amerikanischen Ölkonzerne müssen nach einem Beschluss des US-Senats keine Strafsteuer auf ihre durch Rekordölpreise in die Höhe getriebenen Gewinne zahlen. Die Demokraten konnten sich am Dienstag nicht mit einem Gesetzentwurf im Senat durchsetzen, wonach die Ölfirmen eine Steuer in Höhe von 25 Prozent auf "übertriebene Gewinne" zahlen sollen. Allein in den ersten drei Monaten 2008 kamen die fünf größten Ölkonzerne der USA zusammen auf einen Gewinn von 36 Milliarden Dollar.

Rohöl - Ölpreise explodieren - am Freitag neue Höchststände
Euro, Dollar, Pfund -
Verbraucher - Auswirkungen der hohen Ölpreise
Spritpreise - Diskutieren Sie dieses Thema im Forum

US-Demokraten verlieren Abstimmung

Der Gesetzentwurf hätte zudem der Regierung mehr Gewicht verliehen, gegen Ölmarkt-Spekulanten vorzugehen. Zudem hätte er der Regierung größeren kartellrechtlichen Spielraum gegen OPEC-Länder gegeben.



Republikaner: Steuer ist keine Lösung

Eine Steuer gegen die fünf größten Ölfirmen ExxonMobil, Chevron, Shell, BP oder ConocoPhillips bringe wenig und werde den Benzinpreis von derzeit vier Dollar je Gallone nicht senken, so die Argumentation der Republikaner, die gegen den Entwurf stimmten. Stattdessen werde die heimische Ölproduktion behindert.

Deutsche Solarfirmen sind die größten Verlierer

Abgelehnt wurde auch der Vorschlag, die in diesem Jahr auslaufenden Steuererleichterungen für Solarfirmen und andere Anbieter alternativer Energien zu verlängern. Deutsche Solarwerte mit einem Engagement in den USA zählten daher am Mittwoch im TecDAX zu den größten Verlierern. Q-Cells gaben 1,67 Prozent auf 67,88 Euro ab und SolarWorld verzeichneten einen Abschlag von 1,61 Prozent auf 30,30 Euro.

Unterbrecher 70-Tage USA111

Ölkonzerne sparen Milliarden

Der Sieg der Republikaner hat den Ölfirmen nach Schätzungen von Experten in den kommenden zehn Jahren rund 17 Milliarden Dollar gespart. Mit den zusätzlichen Einnahmen sollten alternative Energien gefördert werden.

Mehr zum Thema:
Kommentar - Warum die Politiker die Energiepreise nicht senken sollten
Übersicht -
Ratgeber - 10 Tipps zum Sparen von Benzin

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Zeit für einen wohligen Platz am Kamin oder in der Sauna
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018