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Inflation in der Eurozone erreicht neues Rekordniveau


Inflation  

Inflation in der Eurozone erreicht neues Rekordniveau

16.06.2008, 16:19 Uhr | AFP / T-Online, t-online.de

In der Eurozone stiegen die Preise auf ein Rekordniveau (Foto: imago)In der Eurozone stiegen die Preise auf ein Rekordniveau (Foto: imago) Die Preise in Europa sind im vergangenen Monat noch stärker gestiegen als erwartet. In der Eurozone lag die Jahresteuerungsrate im Mai bei 3,7 Prozent und damit so hoch wie noch nie seit dem Start der Währungsunion im Jahr 1999, wie aus Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat hervorgeht. Als erste Schnellschätzung war Eurostat zunächst nur von 3,6 Prozent ausgegangen. Im Durchschnitt aller 27 EU-Mitgliedstaaten stieg die Inflation im Mai sogar auf 3,9 Prozent. In den Baltenstaaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Bulgarien erreichte die Teuerungsrate dabei wieder zweistellige Prozentwerte. In Deutschland blieb die Inflationsrate dagegen mit 3,1 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

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Energie und Lebensmittel treiben Preise weiter

Die wichtigsten Preistreiber blieben in Europa auch im Mai Energie und Lebensmittel. So verteuerten sich Energieträger in den vergangenen zwölf Monaten allein um 13,7 Prozent, Lebensmittel um 6,4 Prozent. Diese beiden Preiskomponenten herausgerechnet, hätten die Verbraucher in der Eurozone im vergangenen Monat nur 2,5 Prozent mehr zahlen müssen als vor einem Jahr.



Wachstumsprognose für Deutschland erhöht

Unterdessen hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) seine Konjunkturprognose für dieses Jahr nach oben korrigiert. Aktuell geht das IW von einem realen Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent aus. Im April hatten die Experten für 2008 noch ein Wachstum von nur 1,7 Prozent prognostiziert.

Inflation verhindert große Sprünge

Wesentlicher Grund für die besseren Aussichten 2008 sei das hohe Wachstumstempo der deutschen Wirtschaft zu Jahresbeginn, schreibt das IW. Dahinter steckten vor allem die robusten Investitionen. Im Gesamtjahr 2008 dürften die Anlageinvestitionen um 5,6 Prozent zulegen und damit die Wirtschaft weiter beflügeln. Das Bruttoinlandsprodukt hatte im im ersten Quartal trotz Euro-Höhenfluges und Finanzkrise um real 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt. Vor allem die hohe Inflation verhindere hier "größere Sprünge". Auch vom Außenhandel sollen nicht mehr die gewohnten Wachstumsimpulse ausgehen.

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