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Fleischhandel: Russland verhängt Importstopp gegen EU-Betriebe


Fleisch  

Moskau verhängt Importstopp gegen EU-Fleischbetriebe

24.06.2008, 13:09 Uhr | dpa-AFX / t-online.de, t-online.de

Moskau verhängt Importstopp gegen EU-Fleischbetriebe (Foto: ddp) Kurz vor dem EU-Russland-Gipfel sorgt ein neuer russischer Einfuhrstopp für europäisches Schweine- und Geflügelfleisch für Spannungen. Moskau habe laut einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) seit April insgesamt 70 Betrieben aus sieben EU-Staaten den Fleischimport nach Russland verboten. Die EU vermutet handelspolitische Motive hinter dem Importstopp.

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Antibiotika-Rückstände Grund für Importstopp

Die russische Regierung begründete den Bann mit Rückständen an Antibiotika, die bei Fleischproben gefunden worden seien. Moskau pocht darauf, dass Importfleisch nach russischen Regeln keinerlei Spuren von Antibiotika aufweisen darf. Allein 13 Betriebe aus Deutschland seien vom Importstopp betroffen, berichtete die "FTD" unter Berufung auf deutsche Diplomaten in Brüssel. Neben Deutschland gilt das Embargo auch für Betriebe in Frankreich, Dänemark, Italien, Spanien, Dänemark, Belgien und Ungarn.

EU ist einer der größten Lieferanten für Schweinefleisch

Ein Sprecher von Handelskommissar Peter Mandelson nannte den aktuellen Einfuhrbann auf Schweine- und Geflügelfleisch gegenüber der "FTD" einen Anlass zu großer Sorge für die Behörde. Die Kommission schätze, dass ein Drittel der EU-Schweinefleisch- und die Hälfte der Geflügelfleischausfuhr nach Russland betroffen ist. Die EU ist mit den USA Russlands größter Lieferant.

Unterbrecher 70-Tage

Protektionistische Motive

Nach Ansicht des EU-Kommissars seien europäische Landwirtschaftsprodukte, die nach Russland exportiert werden, sicher und würden internationalen Standards entsprechen. Die Kommission vermutet hinter dem Importstopp protektionistische Motive. Die russische Regierung nutzt laut "FTD" den Gesundheitsschutz, um EU-Konkurrenten vom Markt zu drängen.

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Keine Handhabe gegen Russland

Die EU hat im aktuellen Streit aber keine Handhabe gegen den neuen Importstopp, da Russland kein Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) ist und somit auch nicht gegen die dort geltenden Regeln verstoße. Immer wieder kam es in letzter Zeit zu Konflikten mit Moskau, wie zum Beispiel beim Streit mit Polen um Fleischimporte oder um Überflugrechte für den russischen Luftraum. Die EU hofft nun auf einen raschen Beitritt Russlands zur WTO.

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