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Autobahnbau: Bundesregierung privatisiert 370 Kilometer A8


Autobahnausbau  

Bundesregierung privatisiert 370 Kilometer Autobahn

26.06.2008, 13:46 Uhr | dpa-AFX / t-online.de, t-online.de

Autobahnbau: Private Investoren gefragt (Foto: imago)Autobahnbau: Private Investoren gefragt (Foto: imago) Nur wenige Länder verfügen über ein derart dichtes Autobahnnetz wie Deutschland. Doch der Unterhalt der Fernstraßen kostet den Steuerzahler viel Geld. Die Bundesregierung will daher private Investoren deutlich stärker am Autobahnbau beteiligen. Laut "Süddeutscher Zeitung" (SZ) soll der Ausbau der A8 zwischen Augsburg und Ulm von privaten Investoren finanziert werden. Im Gegenzug erhalten sie die Einnahmen aus der LKW-Maut.

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Investoren sollen Autobahn 30 Jahre betreiben

Die privaten Investoren sollen die A8 zwischen Augsburg und Ulm dreispurig ausbauen und 30 Jahre lang betreiben. Die Baukosten für das 58 Kilometer lange Autobahnteilstück liegen bei schätzungsweise 330 Millionen Euro. "Theoretisch könnte der Bau schon Mitte 2010 beginnen", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee der "SZ". Die Bauzeit wird mit vier bis fünf Jahren veranschlagt.

Bund will 370 Kilometer Autobahn abgeben

Spätestens Anfang 2009 solle das Vergabeverfahren für die A8 beginnen, sagte Tiefensee. Insgesamt seien sechs neue Vorhaben mit 370 Kilometern Länge geplant, bei denen die Bundesregierung auf Privatinvestoren setze. Darunter sind auch Strecken in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Das Bauvolumen beträgt knapp 1,4 Milliarden Euro.

Unterbrecher 70-Tage

Großauftrag für Bilfinger Berger

Derzeit gibt es bereits drei Projekte, bei denen Firmenkonsortien die Verantwortung für Fernstraßen übernommen haben. Zuletzt hat Deutschlands zweitgrößter Baukonzern Bilfinger Berger mit Partnern den Auftrag zum Ausbau eines Streckenabschnitts der Autobahn A1 gewonnen. Das vom Land Niedersachen vergebene Projekt hat ein Investitionsvolumen von 650 Millionen Euro.

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