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Landesbanken: Bürgschaften erhöhen Pro-Kopf-Verschuldung

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Finanzkrise  

Landesbürgschaften erhöhen Pro-Kopf-Verschuldung

27.06.2008, 11:39 Uhr | AFP / t-online.de, t-online.de

CSU-Chef Erwin Huber mit bayerischer Schuldenuhr: zu früh gefreut? (Foto: dpa)CSU-Chef Erwin Huber mit bayerischer Schuldenuhr: zu früh gefreut? (Foto: dpa) Die Rettungsgelder für die angeschlagenen Landesbanken belasten die Steuerzahler stärker als angenommen. Allein in Sachsen erhöht sich die Pro-Kopf-Verschuldung durch die zugesagten Garantien für die ehemalige sächsische Landesbank (Sachsen LB) um 30 Prozent. Das berichtet die die "Leipziger Volkszeitung" unter Bezug auf eine Studie der Investmentbank Merrill Lynch.

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Viel Geld in Bürgschaften gebunden

In Bayern und Nordrhein-Westfalen, wo die Landesbanken ebenfalls gestützt werden mussten, erhöht sich die Pro-Kopf-Verschuldung demnach um zehn Prozent. Zwar handelt es sich bei den Schulden um staatliche Bürgschaften, die noch nicht vollständig beansprucht wurden. Da aber erst nach einiger Zeit deutlich werde, in welchem Umfang sie tatsächlich benötigt würden, seien die Gelder gebunden, heißt es.



Pro-Kopf-Verschuldung steigt um 1000 Euro

In Sachsen entfallen dem Bericht zufolge etwa ein Viertel der Steuereinnahmen von 2007 auf die staatlichen Garantien. Die Schuldenlast pro Bürger erhöht sich dadurch um etwa 1000 Euro. Laut der Analyse bleibt Sachsen aber dennoch weiterhin hinter Bayern das am wenigsten verschuldete Bundesland. Wenn die Hilfen fällig werden, müsste Sachsen seine Sparanstrengungen allerdings verschärfen, mahnte der Bund der Steuerzahler.

Unterbrecher 70-Tage

Landesbank stolperte über Finanzkrise

Die Sachsen LB war mit ihren Spekulationsgeschäften durch die US-Immobilienkrise in Schieflage geraten und stand am Rand einer Pleite. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) übernahm schließlich die einzige ostdeutsche Landesbank, die mittlerweile in Sachsen Bank umbenannt wurde. Um den Verkauf zu ermöglichen, bürgte das Land Sachsen mit 2,75 Milliarden Euro für riskante Geschäfte.

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