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Chrysler schließt Werk für Spritfresser


Teures Benzin  

Chrysler schließt Werk für Spritfresser

01.07.2008, 13:34 Uhr | AFP / dpa-AFX / t-online.de, t-online.de

Spritfresser: Vom Bestseller zum Ladenhüter (Foto: AFP)Spritfresser: Vom Bestseller zum Ladenhüter (Foto: AFP) Weil selbst die Amerikaner inzwischen weniger spritfressende überdimensionierte Autos kaufen, schließt der US-Autobauer Chrysler ein Werk auf unbestimmte Zeit. Von der Schließung des Standorts St. Louis Süd im US-Bundesstaat Missouri seien insgesamt 1500 Mitarbeiter betroffen, teilte Vizechef Tom LaSorda mit. Auch bei Ford macht sich der Spritpreis inzwischen bemerkbar.

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Insgesamt 2400 Jobs vor der Streichung

"Es ist unwahrscheinlich, dass sie wieder zurückkommen. Wir sehen für die Zukunft keinen Bedarf", ergänzte LaSorda. In dem Werk werden Minivans produziert. Auch am Standort St. Louis Nord, in dem Pick-Up-Trucks gebaut werden, soll die Produktion demnach ab September zurückgefahren werden. 900 Mitarbeiter stünden vor der Entlassung.

Spritfresser immer weniger gefragt

Die Rekordpreise für Treibstoff haben in den USA die Nachfrage nach PS-starken Pickup-Trucks und Jeep-Fahrzeugen sinken lassen. Chrysler hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr 14 Prozent weniger Autos verkauft. "Wir werden künftig verstärkt kleinere Fahrzeuge produzieren", sagte Chrysler-Vize Jim Presse. Vor Chrysler hatten sich schon Ford und General Motors entschieden, die Produktion spritfressender Pickup-Trucks zu drosseln.

Ex-Bestseller war ein Säufer

Das Umdenken kommt spät, aber es kommt. Erst im Mai verlor der Ford-Pickup F-150 seinen Spitzenplatz als meistverkauftes Auto der USA. Er wurde von je zwei Hondas und Toyotas auf den fünften Rang zurückgestuft, darunter die Toyota-Mittelklasselimousine Camry. Der F-150, der ab 17.700 US-Dollar (etwa 11.800 Euro) angeboten wird, verbraucht im Stadtverkehr rund 17, auf dem Highway rund zwölf Liter Normalbenzin.

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