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Versicherungen: ERGO streicht knapp 2000 Stellen


Versicherungen  

ERGO streicht knapp 2000 Stellen

30.07.2008, 12:28 Uhr | mfu, t-online.de, dpa

ERGO will bis 2010 rund 2000 Stellen abbauen (Foto: ddp) Letzte Woche erschütterte die Gewinnwarnung der Münchener Rück die Versicherungswelt. Jetzt sorgt auch die Versicherungstochter des weltweit zweitgrößten Rückversicherers, die ERGO Versicherungsgruppe, für Negativschlagzeilen. Die Assekuranz streicht bis 2010 bundesweit knapp 2000 Stellen und damit etwa jeden zehnten Arbeitsplatz. Immerhin fällt der Stellenabbau niedriger aus, als befürchtet. Die Gewerkschaft Ver.di hatte mit 2500 Stellenstreichungen gerechnet.

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ERGO will 180 Millionen Euro sparen

Wie der Düsseldorfer Konzern mit derzeit 20.000 Angestellten in Deutschland mitteilte, sollen in den nächsten Jahren bundesweit 1570 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zusätzlich würden 360 derzeit unbesetzte Stellen gestrichen. Die Vorstandsbeschlüsse sind Teil umfangreicher Kostensenkungspläne, die laut ERGO ein Einsparpotenzial von insgesamt 180 Millionen Euro bedeuten. Neben den Stellenstreichungen sollen Prozesse im Konzern zentralisiert und gebündelt werden, teilte ERGO nach der Vorstandssitzung weiter mit.

ERGO will Verwaltungsquote senken

Mit den Sparplänen will ERGO nach Angaben vom Dienstagabend die Verwaltungskostenquote bis 2010 in verschiedenen Versicherungsparten auf unter drei Prozent drücken. Das Unternehmen mit weltweit 50.000 Beschäftigten - Angestellte und selbstständige Vermittler - kündigte weiter an, "schnellstmöglich" Gespräche mit dem Betriebsrat aufzunehmen. "Dabei soll der notwendige Personalabbau so sozialverträglich wie möglich gestaltet werden."

Nur magerer Konzerngewinn

Die Tochter der Münchener Rück ist der größte Konkurrent der Allianz im deutschen Versicherungsmarkt. Das Unternehmen leidet derzeit, so wie die Konzernmutter und andere Versicherer unter den Auswirkungen der Finanzkrise. ERGO hatte Ende der vergangenen Woche die Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Statt eines Gewinns von 480 bis 600 Millionen Euro sei für 2008 jetzt nur noch mit einem Ergebnis von 320 bis 380 Millionen Euro zu rechnen, hatte der Konzern mitgeteilt. Im ersten Halbjahr 2008 ging der Gewinn nach vorläufigen Zahlen um ein Drittel auf 269 Millionen Euro zurück. An den langfristigen Zielen werde jedoch festgehalten.

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