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Banken: DekaBank und Helaba sollen WestLB übernehmen


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DekaBank und Helaba sollen WestLB übernehmen

01.08.2008, 18:28 Uhr | lgs, dpa, t-online.de

Logo der WestLB in Düsseldorf (Foto: dpa)Logo der WestLB in Düsseldorf (Foto: dpa)Bei der angeschlagenen WestLB zeichnet sich nach einem Zeitungsbericht eine Zukunftslösung im öffentlich-rechtlichen Bankenlager ab. Es werde eine möglichst rasche Übernahme durch die DekaBank und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) erwogen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf den Eigentümerkreis des Düsseldorfer Kreditinstituts. Die DekaBank und die Helaba wollten den Bericht bisher nicht kommentieren.

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Bisherige Eigentümer müssen Mehrheit abgeben

Auslöser sei die Forderung der EU-Kommission, dass die bisherigen Eigentümer der WestLB ihre Mehrheit abgeben müssen. Vor wenigen Tagen hätten führende regionale Sparkassenpräsidenten und der bundesweite Sparkassenchef Heinrich Haasis ein entsprechendes Vorgehen erörtert. "Das ist eine ernsthafte Überlegung, die aber noch im Anfangsstadium und mit Vorsicht zu behandeln ist", zitierte das Blatt aus Landesbankkreisen.



Aufsichtsratchef gab Übernahme als Möglichkeit an

Der neue WestLB-Aufsichtsratschefs Michael Breuer hatte vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem Magazin "Focus" vier Optionen bei der Partnersuche für die drittgrößte deutsche Landesbank genannt, darunter auch eine Lösung mit Helaba und Dekabank. Die Dekabank ist das Zentralinstitut der deutschen Sparkassen.



Anläufe bereits mehrmals gescheitert

Mehrere Anläufe für eine Fusion der WestLB waren bereits gescheitert. Die Sparkassen in Hessen und Thüringen hatten im Februar einem Zusammenschluss von Helaba und WestLB eine Absage erteilt. Die Helaba-Eigentümer hatten stets klar gestellt, dass sie keine Altlasten der Landesbank übernehmen würden.

Kostensenkung und Stellenabbau

Der Aufsichtsrat der WestLB kam in Düsseldorf zur Beratung der erforderlichen Sanierungsschritte zusammen. Bis zum 8. August muss bei den europäischen Wettbewerbshütern in Brüssel ein Sanierungsprogramm für die drittgrößte deutsche Landesbank vorliegen. Die Eckpunkte des Sanierungspakets sehen Kostensenkungen um 300 Millionen Euro bis 2010 sowie den Abbau von insgesamt 1.350 Stellen vor.

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