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Modebranche: SinnLeffers droht Insolvenz


Ex-Karstadt-Tochter  

SinnLeffers droht Pleite

06.08.2008, 13:53 Uhr | oca, dpa-AFX

Nach Hertie ist schon wieder eine Ex-Karstadt-Tochter in der Krise (Foto: dpa)Nach Hertie ist schon wieder eine Ex-Karstadt-Tochter in der Krise (Foto: dpa) Die Bekleidungskette SinnLeffers steckt in der Krise. Am Donnerstag werde das Unternehmen das Insolvenzplanverfahren in Eigenverantwortung beantragen, sagte Peter Zühlsdorff als Vertreter der Eigentümer Deutsche-Industrie-Holding der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Ziel sei, das Unternehmen fortzuführen und zu sanieren. Die Mode-Kette beschäftigt derzeit rund 4100 Mitarbeiter in 47 Filialen. "Wir hoffen, dass wir mindestens zwei Drittel der Stellen erhalten können", sagte der Sprecher der SinnLeffers-Geschäftsführung, Patrick Feller, der "Welt".

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Hoffnung auf Rettung

Ein Sprecher der Gewerkschaft Ver.di äußerte sich zuversichtlich, dass das Unternehmen gerettet werden kann. Die rechtlich seltene Form der sogenannte Plan-Insolvenz könne nur bei einer drohenden Zahlungsunfähigkeit beantragt werden, nicht jedoch bei einer bereits eingetretenen Zahlungsunfähigkeit. "Das heißt im Umkehrschluss, dass die Zahlungsunfähigkeit noch nicht eingetreten ist", sagte er. Die Gewerkschaft gehe derzeit davon aus, dass das Unternehmen fortgeführt werden könne. "Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen."

"Wir sind nicht zahlungsunfähig"

Auch bei dem Unternehmen mit Sitz in Hagen sieht man nach Informationen der dpa eine Chance auf Rettung: "Wir sind nicht zahlungsunfähig", hieß es aus Unternehmenskreisen. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Dortmund will SinnLeffers zur Geschäftsentwicklung und dem weiteren Vorgehen Stellung nehmen. Der SinnLeffers-Aufsichtsrat kam nach dpa-Informationen bereits am Dienstag in Dortmund zu einer Sondersitzung zusammen.

Auch Hertie meldete Insolvenz an

Am vergangenen Donnerstag hatte die Warenhauskette Hertie wegen Finanzproblemen des britischen Haupteigentümers Dawnay Day Insolvenz angemeldet. Zusammen mit dem Insolvenzverwalter werden nun alle 72 Standorte auf ihre Rentabilität untersucht. Auch Hertie beschäftigt etwa 4100 Menschen.

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