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Airbus droht Verlust von Großauftrag


Luftfahrt  

Airbus droht Verlust von Großauftrag

09.08.2008, 13:24 Uhr | mfu, dpa-AFX , t-online.de

Milliardenschwerer Airbus-Auftrag auf der Kippe (Foto: dpa)Milliardenschwerer Airbus-Auftrag auf der Kippe (Foto: dpa) Dem europäischen Flugzeugbauer Airbus droht offenbar der Verlust eines milliardenschweren Auftrags der US-Fluglinie United Airlines. Die Airline-Mutter UAL will möglicherweise die Bestellung von 42 Airbus-Fliegern der Typen A319 und A320 zurücknehmen, wie aus einem vom US-Börsenaufsicht SEC veröffentlichten Dokument hervorgeht.

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Anzahlung steht auf der Kippe

In dem auf den 24. Juli datierten Papier heißt es, es sei "sehr unwahrscheinlich", dass UAL die neuen Flugzeuge in Empfang nehme. Dann steht auch die bereits geleistete Anzahlung von rund 91 Millionen Euro auf der Kippe.

Krise in US-Luftfahrt

Hintergrund des Rückziehers ist die Krise in der US-Luftfahrtbranche. United fliegt derzeit wie alle großen US-Wettbewerber in den roten Zahlen. UAL hatte im zweiten Quartal dieses Jahres einen heftigen Verlust von 2,7 Milliarden Dollar eingefahren und angekündigt, 100 der United-Maschinen aus dem Verkehr zu ziehen. Wie eine ganze Reihe internationaler Fluggesellschaften hat auch United Airlines mit den hohen Kerosinkosten zu kämpfen. Der Konzern streicht derzeit seinen Flugplan zusammen und will bis nächstes Jahr 7000 seiner rund 55.000 Arbeitsplätze abbauen.

Airbus: Keine Bestätigung von UAL

Airbus hat von UAL allerdings noch keine Stornierung erhalten. Ein Airbus-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Flugzeugbauer habe nichts von UAL erhalten, was dies bestätige: "Es gibt hier viele Spekulationen und keine Entscheidung", sagte er.

Airbus und Boeing warten auf Toiletten

Unterdessen kämpfen sowohl Airbus als auch Boeing einem Zeitungsbericht zufolge bei bereits bestehenden Modellen mit Zulieferproblemen und einer dadurch langsameren Produktion. Standard-Komponenten wie Sitze, Toiletten und Bordküchen seien knapp oder kämen nicht rechtzeitig, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf Manager bei Airbus und Boeing. Dies könnte auch zu Belastungen beim Gewinn führen.

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