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Kaukasus-Konflikt treibt Ölpreis an


Rohöl  

Krieg in Georgien treibt Ölpreis an

11.08.2008, 13:24 Uhr | sky, dpa

Pipeline durch Georgien (Foto: dpa)Pipeline durch Georgien (Foto: dpa) Der US-Ölpreis hat am Montag mit der Sorge vor einer weiteren Eskalation der Lage in Georgien wieder zugelegt. Nach einem kräftigen Preisrutsch in der Vorwoche kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September 116,42 US-Dollar - das sind 1,22 Dollar mehr als am Freitagabend. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent legte zuletzt um 1,51 Dollar auf 114,84 Dollar zu.

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Sorge um Schwarzmeer-Öl

"Der militärische Konflikt in Georgien ist derzeit der Schlüsselfaktor für die weiteren Entwicklung der Ölpreise", sagte der Analyst David Moore von der "Commonwealth Bank of Australia" in Sydney. An den Ölmärkten gebe es die Sorge, dass der Konflikt in der Kaukasus-Region die Öllieferungen aus den Fördergebieten um das Kaspische Meer unterbrechen könnte. Marktakteure beobachten vor allem die Entwicklung der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI).

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Russland bombardiert Pipeline

Georgische Truppen waren in der Nacht zum Freitag in das abtrünnige Gebiet Südossetien einmarschiert. Russland schickte daraufhin zur Unterstützung seiner in Südossetien stationierten Truppen Kampfverbände über die Grenze. Durch Georgien verläuft eine wichtige Öl-Pipeline von Baku am Kaspischen Meer zum türkischen Hafen Ceyhan. Russland hat Presseberichten zufolge sowohl einen georgischen Ölverlade-Hafen am Schwarzen Meer als auch die Pipeline selbst bombardiert.

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