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Straßenverkehr: Bauindustrie fordert Pkw-Maut


Verkehr  

Bauindustrie fordert Pkw-Maut

13.08.2008, 19:03 Uhr | oca, t-online.de

Diskussion um die Pkw-Maut. (Foto: Imago)Diskussion um die Pkw-Maut. (Foto: Imago) Die deutsche Bauindustrie spricht sich einem Medienbericht zufolge für eine Erhöhung der Autobahn-Maut aus. Eine Anhebung der Lkw-Maut sei wegen des "milliardenschweren Investitionsstaus und des täglichen Verkehrsinfarkts" auf deutschen Straßen zwingend erforderlich, sagte Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, dem "Handelsblatt". Auch spricht sich Knipper für eine Diskussion über die Erweiterung der Maut für leichte Lkw und Pkw aus.

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Maut für Erhaltung und Ausbau der Infrastruktur

Für Ausbau und Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland müsse Ziel sein, "eigenständige Finanzierungskreisläufe" herzustellen. Finanzielle Engpässe für Investitionen in Straßen seien infolge von Preissteigerungen bei Rohstoffen möglich, sagte Knipper. Deshalb plädiert der Vertreter der Bauindustrie für eine Verwendung des Erlöses aus dem Börsengang der Deutschen Bahn AG für den Verkehrswegebau - "zur kurzfristigen Überbrückung", so Knipper.



Mehreinnahmen von eine Milliarde Euro

Nach Angaben der Bundesregierung sind 15,4 Prozent aller Brücken im Fernstraßennetz in derart schlechtem Zustand, dass sie umgehend saniert werden müssen. Mit der Maut-Anhebung stehen dem Staat 2009 laut Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) rund 10,2 Milliarden Euro zur Verfügung, knapp eine Milliarde Euro mehr als ursprünglich geplant. Experten zufolge sind aber jährliche Investitionen von zwölf Milliarden Euro nötig, berichtete das Blatt.

Bayern will Mauterhöhung verschieben

Knipper stellt sich mit seinen Vorschlägen gegen anderslautende Forderungen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Der BDI hatte sich gemeinsam mit dem Land Bayern und Lkw-Verbänden für eine Verschiebung der für 2009 geplanten Mauterhöhung ausgesprochen.

Speditionen brauchen mehr Zeit

Eine Verschiebung sei unabdingbar, um den Speditionen mehr Zeit zu geben, mit ihren Auftraggebern höhere Preise auszuhandeln. "Viele Unternehmen haben langfristige Verträge und können deshalb die höheren Mautsätze nicht so schnell auf ihre Kunden umlegen, sagte die bayerische Wirtschaftsministerin Emilia Müller (CSU) dem Handelsblatt.

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