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Swiss Life baut Stellung in Deutschland weiter aus


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Swiss Life baut Stellung in Deutschland weiter aus

14.08.2008, 15:24 Uhr | lgs, dpa, t-online.de

Swiss Life steigt bei MLP ein (Foto: dpa)Swiss Life steigt bei MLP ein (Foto: dpa) Der Schweizer Versicherer Swiss Life steigt beim Finanzdienstleister MLP ein und übernimmt das MLP-Aktienpaket des AWD-Chefs Carsten Maschmeyer. Maschmeyer habe sich insgesamt 26,74 Prozent der MLP-Papiere gesichert, die er nun an Swiss Life weitergebe, teilten AWD und Swiss Life in Hannover und Zürich mit. Die Weitergabe an Swiss Life bedürfe noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. MLP hatte zuvor erklärt, das Unternehmen sei auf ein mögliches feindliches Gebot des Konkurrenten AWD oder dessen Mutter Swiss Life vorbereitet und werde sich dagegen wehren. Swiss Life will nach eigenen Angaben seine Stellung in der unabhängigen Finanzberatung mit Schwerpunkt Altersvorsorge in Deutschland weiter ausbauen.

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Swiss Life will Aktionäre zwangsabfinden

Auch ihren Restanteil von 10,46 Prozent an AWD verkaufe die Familie Maschmeyer bis Ende 2008 an die Schweizer Mutter. Deren Anteil steige damit auf 96,7 Prozent. Die übrigen AWD-Aktionäre wolle Swiss Life 2009 zwangsabfinden und die AWD-Aktie dann von der Börse nehmen. Für die AWD-Aktien erhalte Maschmeyer den von den Schweizern bereits im Frühjahr geboten Preis von 30 Euro pro Aktie. Entsprechende Optionen hatten Maschmeyer und Swiss Life bereits beim Einstieg der Schweizer vereinbart. Der Kaufpreis für das AWD-Paket liege damit bei rund 120 Millionen Euro. Für die MLP-Papiere zahle Swiss Life 11,72 Euro je Aktie und damit insgesamt 307 Millionen Euro.



Maschmeyer plant Einstieg bei Swiss Life

Im Gegenzug will Maschmeyer nach AWD-Angaben bei Swiss Life einsteigen. Bis Mitte 2009 wolle er an der Börse für insgesamt 300 Millionen Schweizer Franken (185 Millionen Euro) Swiss-Life-Aktien kaufen. Damit werde er rund drei Prozent an dem Unternehmen halten und größter privater Anteilseigner des Unternehmens werden. AWD war im März von Swiss Life übernommen worden. Der Schweizer Versicherer kaufte damals für knapp eine Milliarde Euro 86 Prozent an AWD. Allein 232 Millionen Euro gingen damals an AWD-Gründer Maschmeyer und seine Söhne, die zusammen 20 Prozent der AWD-Papiere an die Schweizer verkauften. Maschmeyer blieb aber mit 10,5 Prozent an AWD beteiligt.



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